Jugendliche aus Nordafrika wollten in Dortmund zwei Transsexuelle steinigen - aus Frust, dass es keine echte Frauen waren. Nur eine zufällig vorbeikommende Streife der Polizei kann die Hinrichtung á la Scharia gerade noch verhindern.
Zuerst hatten die drei Jugendlichen aus Nordafrika die beiden Frauen als attraktiv empfunden und grabschten sie an. Doch als sie erkannten, dass sie es tatsächlich mit transsexuelle Männern handelte, schubsten sie diese zunächst wild herum, wie SAT1 NRW berichtet. Sie sollen sich nach Darstellung der Opfer in ihrer „Ehre“ gekränkt gefühlt haben. Dann fiel das Todesurteil: „Euch Huren müssten man steinigen“, erklärten die drei.
Aus einem Steinfeld am Wegrand sammelten sie bereits ihre Wurfgeschosse. Doch wirklich vollstrecken konnten sie ihr Todesurteil nicht. Eine Polizeistreife, die zufällig am Tatort vorbeifuhr, konnte die Vollstreckung der Fatwa im letzten Moment verhindern. Zurück blieben zwei Transsexuelle, die ein Trauma erlitten hatten.
Die Polizei bestätige die Vorwürfe der Betroffenen und sprach davon, dass die Täter schon mehrmals kriminell in Erscheinung getreten seien, u.a. wegen Körperverletztung.
"Deutschen Frauen für Sex" - weiterer Übergriff in Dortmund an diesem Tag
Im zweiten Fall wurde eine 25-Jährige Dortmunderin am Sonntagmorgen (10. Januar 2016, 03.48 Uhr) von mehreren Unbekannten mit offenkundig sexuellem Hintergrund am Bahnhofsvorplatz (Haupteingang) "unflätig" angesprochen. Die Frau ignorierte die Gruppe zunächst. Zunächst folgten ihr zwei aus dieser Gruppe in den Bahnhof. Danach war nur noch der Haupttäter hinter ihr.
Auf dem Kinovorplatz am Nordausgang sprach sie dieser Unbekannte (circa 30 Jahre alt und auffallend klein) erneut an. Hier fragte er nach Sex gegen Geld. Brüskiert wies die 25-Jährige dies ab und ging weiter. Der Täter wollte nicht von ihr ablassen. Der Geschädigten gegenüber gab er an, er sei erst seit kurzem in Deutschland und er gehe davon dass die Deutschen Frauen für Sex da wären.
Im weiteren Verlauf griff der Unbekannte dann noch unter die Bluse der Geschädigten und in ihre Hose. Letztendlich konnte die 25-Jährige sich aus der Bedrängnis durch den Unbekannten lösen und die Polizei rufen. Die anschließenden Fahndungsmaßnahmen blieben bislang erfolglos.
Zeugen die möglicherweise die Situation im Hauptbahnhof beobachtet haben und Hinweise auf den Verbleib oder die Identität des Täters geben können, melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizei unter der Rufnummer 132 7441.



