Das Video geht mittlerweile um die Welt: in dem kleinen Ort Bad Schlema (Sachsen) beschweren sich Bürger, dass Mädchen von Flüchtlingen begrabscht werden. Rat des Bürgermeisters: die Mädchen sollten die Neuankömmlinge nicht provozieren. Das führte zu einem Tumult im Bürgerhaus.
In Bad Schlema, einer kleinen Gemeinde im Erzgebirgskreis in Sachsen, fand am 29. Januar eine Sitzung des Gemeinderates statt, auf der auch rund 100 Bürger anwesend waren. Diese ließen im Verlauf der Veranstaltung ihrem Frust über die Asylpolitik freien Lauf.
Der Bürgermeister des Kurorts, Jens Müller von den „Freie Wählern“, sorgte dabei für große Entrüstung, als er einen älteren Mann verhöhnte, der die ständige Belästigung seiner Enkeltochter (10. Klasse) durch sogenannte „UMAs“ (vorgebliche minderjährige Asylbewerber) auf dem Weg zur Turnhalle anprangerte.
Wie man sich das im Sommer vorzustellen habe, wenn die Mädchen etwas freizügiger zur Schule gehen, wollte der Rentner von seinem Bürgermeister wissen. Die Antwort von Müller löste Entsetzen aus. Er sagte wörtlich: „Ganz einfach: Indem man dort nicht provoziert und dort nicht entlangläuft“. Was im übertragenen Sinne nichts anderes bedeutet als: Deutsche, ihr dürft nicht mehr überall in eure eigene Stadt gehen! Aber sehen Sie selbst oben im Video bei 00:46 min.



