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Credit Suisse crasht

Aktien von Credit Suisse crashten heute auf ein 20-Jahres-Tief. Bei den anderen Banken sieht es auch nicht viel besser aus. Zeichen einer neuen Finanzkrise?

 

Milliardenverlust und Jobabbau: Die Credit Suisse hat einen sehr schwachen Geschäftsbericht vorgelegt. An der Börse sorgen die Hiobsbotschaften für einen Ausverkauf der Credit-Suisse-Titel. Die Aktien fielen auf ein 20-Jahres-Tief. Verlust allein heute: 13%.

 

Nicht viel besser sieht es bei den Banken weltweit aus. Allein die Deutsche Bank verlor dieses Jahr 30%. Auch Commerzbank strebt neuen Tiefstkursen zu.

 

Die Versicherungsprämien ziehen kräftig an, insbesondere bei der Deutschen Bank, wo derzeit für 5-Jahres CDS fast 170 Baisispunkte bezahlt werden müssen - das entspricht einem Anstieg von rund 10 Basispunkten an nur einem Tag und einem Anstieg von 60% in den letzten Wochen. Credit Default Swaps (CDS) sind in der Regel ein guter Indikator, ob es im Bankensystem knirscht.

 

Auch die Aktien der UBS, dem zweiten großen Finanzinstitut in der Schweiz befinden sich seit Wochen auf Talfahrt. Sollten die die beiden größten Banken in Zürich tatsächlich ein Problem haben, dann dürfte es auch ein Problem für die Schweiz werden: Das Land ist nämlich zu klein und die Banken zu groß, damit sie mit eigenen Kräften gerettet werden können.

 

Beobachter warnten schon in der letzten Finanzkrise, dass der Schweiz das Schicksal Irlands droht.

 

Angesichts der neuen Erschütterungen in der Bankenwelt handeln Gold und Silber nur leicht erhöht. Edelmetalle gelten bekanntlich als Krisenindikator. Beobachter sind allerdings der Meinung, dass der Goldpreis weiter steigen könnte, weil er heute die 200-Tagelinie nach oben überschritten hat.

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