Stegner (SPD): Trump als Präsident hätte Eiszeit zur Folge – „Palastrevolution“ gegen Merkel?
Nach Ansicht des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD, Ralf Stegner, könnte eine Wahl des US-Republikaners Donald Trump zum US-Präsidenten, eine Eiszeit im deutsch-amerikanischen Verhältnis auslösen. Das berichtet die WirtschaftsWoche in ihrer Online-Ausgabe.
Er halte es zwar für „praktisch ausgeschlossen“, dass Trump der Einzug ins Weiße Haus gelingen werde, sagte Stegner am Mittwoch in London. Wenn Trump aber gewählt werde und seinen Ankündigungen auch Taten folgen lassen sollte, dann „gibt es eine Eiszeit und zwar nicht nur mit Deutschland, sondern auch mit Europa“, so Stegner.
Auf die Frage, ob Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende des Jahres noch im Amt sein dürfte, verwies der SPD-Vizechef auf die Bedeutung der Landtagswahlen in den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt am 13. März. Dem Ergebnis in Baden-Württemberg, das traditionell Stammland der CDU sei, komme dabei die entscheidende Bedeutung zu.
Sollte der Grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann wiedergewählt werden, dann könnte dies eine Palastrevolution in der CDU auslösen, die schließlich den Sturz Merkels herbeiführen könnte, so Stegner.
Allenfalls ein paar Monate Frist würden ihr wohl nach einer Niederlage in Baden-Württemberg noch eingeräumt um ihr die Möglichkeit zu geben, das Flüchtlingsproblem in den Griff zu bekommen.



