AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

D: droht die Weimarisierung?

Die AfD  Ist der sensationelle Gewinner der Landtagswahlen vom vergangenen Sonntag. Ob die AfD aber auch gut für Deutschland ist, muss sich noch zeigen. Wenn die Altparteien so weiter wirtschaften, droht die Weimarisierung Deutschlands. Dies hätte auch Konsequenzen für Börse und Finanzmarkt.

 

Diese Schwäche der Volksparteien ist nicht nur für die Große Koalition in Berlin, die Merkels Regierung trägt, eine schwere Bürde. Es ist für ganz Deutschland ein schwieriges Ergebnis - und ein Hinweis auf die Probleme, die wohl auch nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr auf das Land zukommen werden.

Denn in keinem der drei Länder, die nun gewählt haben, wird es eine einfache Regierungsbildung geben. Das politische Spektrum zersplittert immer mehr, die einfach auszurechnenden Verhältnisse und Regierungskoalitionen sind Geschichte.

 

Aachener Zeitung Kommentar: Gewählt. Und jetzt?

Die Zeit der Wackelkurse sollte nun zu Ende sein 

Warum ist die SPD in Rheinland-Pfalz immer noch stärkste Partei? Doch nur wegen ihrer Spitzenkandidatin Malu Dreyer und der schwachen CDU-Gegenkandidatin Julia Klöckner. Warum sind die Grünen stärkste Partei in Baden-Württemberg geworden? Doch gewiss nur wegen Winfried Kretschmann und wegen des schwachen CDU-Spitzenkandidaten Guido Wolf. Und warum ist die AfD überall so stark?

 

Wegen der schwachen "Volksparteien" CDU und SPD und nicht wegen eigener Stärke. Das Dilemma von CDU und SPD kann also nicht nur an der Flüchtlingspolitik Angela Merkels liegen; denn Dreyer und Kretschmann stehen genau da an der Seite der Kanzlerin und haben dennoch ein gutes Ergebnis erzielt. Weil sie Persönlichkeiten sind. Weil sie Klartext reden. Weil sie sich nicht in den üblichen Worthülsen verlieren.

 

Ja: Die Flüchtlingspolitik und die Wackelkurse innerhalb von Union und SPD haben den Rechtspopulisten entscheidenden Rückenwind für derart deutliche zweistellige Erfolge verliehen. Die Grundlage dafür war jedoch schon vorher vorhanden.

 

Die AfD lebt nicht nur von der Flüchtlingsfrage. Aber das Thema hat ihr aktuell genutzt. Die AfD bedient die Angst vor Flüchtlingen, vor dem Islam, vor Kriminalität.

 

Die enttäuschten Verlierer 

Sie kann nur so stark sein, weil die "Volksparteien" ihr einen beachtlichen Teil an Wählerpotenzial überlassen. Die entfesselte globalisierte Boom-Society des neuen Reichtums, der neuen Rücksichtslosigkeit, der neuen Willkür hat alte Strukturen brutal zerstört und über Jahrzehnte gewachsene gesellschaftliche Strukturen ausgehebelt.

 

Das treibt rechten Parteien in Frankreich, Italien, Österreich, den Niederlanden, Griechenland, Italien oder Skandinavien seit Jahren - auch ohne Flüchtlingswelle - unzufriedene Menschen in die populistischen Arme. Diese Leute fühlen sich als Verlierer. Derart Enttäuschte sind anfällig für einfache Lösungen nach dem AfD-Motto "Wir wollen keine Flüchtlinge aufnehmen".

 

Union und SPD ist es nicht gelungen, die Desillusionierten anzusprechen, geschweige denn zu überzeugen. Sie haben diese Gruppe gröblich vernachlässigt.

 

Nicht alle AfD-Wählerinnen und -wähler sind tumbe Dummköpfe und grobe Schreihälse (leider gibt es auch von denen viele!). Sensibilität in der Flüchtlingsfrage und ordentliche Logistik in der Registrierung der Ankommenden müssen keine Gegensätze sein. Argumente für ein weltoffenes Europa statt für eine idiotische Festung muss man überzeugend präsentieren, aber nicht auf der Basis eines dubiosen Deals mit Erdogans Türkei. Zum Beispiel.

 

Gewiss auch nicht mit der unverdrossenen Fortsetzung der Chaostage bei CDU und CSU - im wahrsten Sinne ohne Rücksicht auf Verluste! Und jetzt? Sie machen weiter wie bisher - in den Diskussionsrunden gestern unmittelbar nach der Wahl. Der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl erklärte da allen Ernstes: "Wir wollen den Ministerpräsidenten stellen."

 

Er fordert, statt demütig mit dem unsäglichen CDU-Desaster umzugehen. Er sagt es beim schlechtesten CDU-Ergebnis in Baden-Württemberg aller Zeiten. Er sollte als Demokrat den Erfolg von Winfried Kretschmann anerkennen und dafür sorgen, dass eine ordentliche und stabile grün-schwarze Koalition zustande kommt. Parteitaktische Spielchen sollten nach einem solchen Wahlabend keine Chance mehr haben.

 

Ähnlich sieht es in Rheinland-Pfalz aus, wo Malu Dreyer einen dritten Partner braucht, um weiter regieren zu können. Das kann nur die FDP sein. Alternativen? Keine. Also rauft Euch zusammen! Redet ordentlich miteinander. Ändert Euch! Endlich.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

BDI-Präsident Peter Leibinger sowie IG-Metall-Chefin Christiane Benner und IGBCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis sehen Deutschland "vor der größten Herausforderung seit der Wiedervereinigung". [ ... ]

Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt angesichts zunehmender Hitzewellen vor einer anhaltenden Unterschätzung der Gesundheitsrisiken.

Hitze werde nicht wahrgenommen [ ... ]

Nach den Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade ist ein weiterer Mensch gestorben.

Nach aktuellem Stand seien fünf Personen vor Ort verstorben, eine sechste Person [ ... ]

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, André Berghegger, drängt auf eine Grundgesetzänderung, um eine bessere Finanzierung von Klimaanpassungs- [ ... ]

Von der geplanten Aufhebung des automatischen Schutzstatus für ukrainische Männer in einer bestimmten Altersklasse wären in Deutschland mehr als eine Viertelmillion Personen betroffen.

Die [ ... ]

In einer Jugendhilfeeinrichtung in der Dankersstraße in Stade sind am Montag fünf Menschen durch Schüsse getötet worden.

Wie die Polizeidirektion Lüneburg mitteilte, wurden zwei [ ... ]

Die Zahl der vorsorglichen Kriegsdienstverweigerungen in Deutschland ist nach der Einführung des neuen Wehrdienstes deutlich gestiegen. Bis Ende Mai wurden bereits 2.667 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.