Hans-Olaf Henkel kritisiert Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, eine blaue Plakette für Autos mit geringem Schadstoff-Ausstoß einzuführen.
Hans-Olaf Henkel, ALFA-Europaabgeordneter, hat den Vorschlag der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, eine blaue Plakette für Autos mit geringem Schadstoff-Ausstoß einzuführen, scharf kritisiert. „Hier versucht wieder einmal ein Politiker wegen des Fehlverhaltens der Manager eines Unternehmens eine ganze Branche in Sippenhaft zu nehmen. Mehr noch, sie nimmt nicht nur eine erfolgreiche Technologie als Geisel, sondern auch gleich 13 Millionen Autofahrer dazu.“
ALFA werde hier und in anderen Fällen gegenhalten. Denn ähnliche Versuche gebe es jetzt auch im Europäischen Parlament. Zum Beispiel im Untersuchungsausschuss zu Emissionsmessungen im Automobilsektor, der unter anderem zur Aufklärung des VW-Skandals und möglichen Fehlverhaltens staatlicher Organe eingesetzt wurde, sei eine vergleichbare Tendenz zu erkennen. „Als stellvertretender Vorsitzender des Industrieausschusses und als Schattenberichterstatter meiner Fraktion im Ausschuss zur Aufklärung des VW-Skandals werde ich versuchen, Vernunft und Anstand gegen Ideologie und politische Tricksereien in Stellung zu bringen”, so Henkel.
Henkel fügte hinzu: „Noch eine Plakette an der Windschutzscheibe - wenn das so weitergeht, kann ich bald vor lauter Plaketten die Straße nicht mehr erkennen."



