Massive Kritik übte Schulz an Vorstandskollegen aus anderen Dax-Konzernen, die Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer Krisenkonferenz zugesagt hatten, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. „Das kann man einfach nicht zusagen“, empörte sich der ThyssenKrupp-Chef im Gespräch mit FOCUS. „Ich halte das nicht für belastbar, denn ein Unternehmer kann zwei Dinge nicht garantieren: Standorte und Arbeitsplätze. Das geht nicht.“
Schulz verlangte von der Bundesregierung staatliche Unterstützung bei der Finanzierung von Großprojekten wie beispielsweise beim Verkauf von Kriegsschiffen ins Ausland. „Da könnte die Politik mit entsprechenden Bürgschaften uns zur Seite stehen.“



