Die so genannten Grenzkontrollen sind offenbar nur eine Beruhigungspille: in den ersten vier Monaten zählte man allein in Bayern bereits 53.000 unerlaubte Einreisen. Insgesamt kamen in diesem Jahr bereits über 200.000 Migranten.
Der Focus berichtet darüber, dass die ersten 4 Monate diesen Jahres bereits 53.300 unerlaubte Einreisen nach Bayern stattfanden, während es noch im selben Vorjahreszeitraum nur 12.500 waren. Die Zahl der Asylbewerber ist ebenfalls steigend, die von der CSU geforderte Obergrenze von 200.000 ist für 2016 bereits längst überschritten, doch die CSU schweigt.
Und die angeblichen Grenzkontrollen finden immer noch im Hinterland statt anstatt an der Grenze. Dänemark zeigt, wie es geht, wer dort einreisen möchte von Deutschland aus, muss sich direkt an der Grenze kontrollieren lassen. Es geht also, wenn man will, aber anscheinend will man nicht.
Die Konsequenz ist, dass zahlreiche Schleuser die Asylbewerber vor den Kontrollen aus den Autos lassen. Und wenn dann erst auf deutschem Boden anstatt an der Grenze kontrolliert wird, dann sind sie bereits eingereist und jeder weiß, dass eine Abschiebung deutlich schwieriger und kostenträchtiger ist, vor allem wenn die Identität verschleiert wird, als wenn man Menschen die illegal den Weg ins Land suchen, an der Grenze zurückweist. Das gilt für Terroristen genauso wie für Asylbewerber, die 9x abgeschoben wurden und zum 10. Mal einreisen wollen.
Der Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern verweist schon auf den richtigen Grund: das allgemeine Sicherheitsgefühl für Bürger stärken. Man will also vor allem die Menschen beruhigen und ihnen Sand in die Augen streuen. Wir meinen: sinnvoller wäre es, direkt an der Grenze zu kontrollieren und Asylbewerber, die bereits abgeschoben wurden, sowie bekannte Kriminelle und Terroristen, gar nicht erst einreisen zu lassen.
www.focus.de/…/schleuser-gehen-ins-netz-lage-hat-sich-keine…



