Weil ein Teil der Abo-Auflage des "Geo" Magazins eine Werbebeilage des Kopp-Verlags enthielt, reagiert der Mainstream hysterisch. Der Verlag entschuldigt nun sich sogar.
Ein altes Geo-Magazin vom Mai des Jahres schlägt unfreiwillige Schlagzeilen, die nun sogar zu einer offiziellen Entschuldigung führt. Das Verbrechen: Ein Teil der Auflage enthielt beigepackte Werbung vom Kopp Verlag. Der Tatbestand reicht aus, dass sogar noch zwei Monate später Gutmenschen in die Schnappatmung übergehen.
Die Hysterie war offenbar so groß, dass sich der Verlag genötigt sah, sich heute per Facebook zu entschuldigen:
Ein kleiner Teil der Abo-Auflage der GEO-Ausgabe Mai 2016 wurde mit einer Werbebeilage des Kopp-Verlags ausgeliefert. Dies war ein Fehler, den wir bedauern. Die Veröffentlichungen des Kopp-Verlages widersprechen in wesentlichen Aspekten dem Anspruch und den Überzeugungen von GEO. Wir hatten uns daher gleich nach Erscheinen der Beilage entschieden, in Zukunft keine Werbung des Kopp-Verlags mehr zu verbreiten.
Falls jemand noch nicht weiß, wie böse der Kopp-Verlag ist, dem hilft Meedia nach:
"Der Kopp-Verlag mit Sitz im beschaulichen Rottenburg am Neckar hat eine etwas andere Sicht auf die Welt. Der Verlag ist ein Sammelbecken für Verschwörungstheoretiker und ausgemusterte Medienfiguren mit wirren Thesen – in deren Publikationen auch konsequent Ängste durch Überfremdung und Zweifel an traditionellen Medien geschürt werden. Und das Geo Magazin von Gruner + Jahr hat dafür die Werbetrommel gerührt. Bei Kopp publiziert u.a. der ehemalige FAZ-Journalist Udo Ulfkotte seine Bücher wie „So lügen Journalisten“ oder „Mekka Deutschland“."
Fazit: Geo-Leser kennen Kopp wahrscheinlich nicht. Durch diese Aktion aber dürfte der Verlag viele neue Kunden erhalten haben. Immerhin ist die Lektüre der Kopp-Artikel erfrischend anders als die übliche Mainstream-Medien-Suppe.



