Mecklenburg-Vorpommern Wahl: Hochrechnungen, Prognose, Ergebnisse - Liveticker. Hochrechnung: SPD 30,4%, AfD 21%, CDU 19,2% Linke 12,6%, Grüne 5%, FDP 2,9%, NPD 3,3%. Spannend wird das Endergebnis der AfD sein. CDU, SPD als Absteiger. Es sind zwar nur rund 1,3 Millionen Bürger zur Wahl aufgerufen - Abstimmung gilt dennoch als wichtiges Politbarometer.
1. Hochrechnung
SPD 30,4%, AfD 21%, CDU 19,2% Linke 12,6%, Grüne 5%, FDP 2,9%, NPD 3,3%
Die Landtagswahl im Nordosten gilt auch als Stimmungstest für die Bundestagswahl im kommenden Jahr. Mit besonderer Spannung wird auf die AfD geblickt. Ihr werden in Umfragen aus dem Stand mehr als 20 Prozent zugetraut. Sie könnte zweistärkste Kraft werden. SPD und CDU drohen deutliche Verluste, die AfD könnte zweitstärkste Kraft werden.
Bei regnerischem Wetter ist die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern eher ruhig angelaufen. Wie Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes in Schwerin sagte, gab es bis zum Mittag keine besonderen Vorkommnisse.
Es zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung als bei der Landtagswahl vor fünf Jahren ab. Petersen-Goes bezifferte die Beteiligung bis 14 Uhr mit 32,8 Prozent. 2011 waren es zu diesem Zeitpunkt 29,8 Prozent, am Ende gingen 51,5 Prozent an die Urnen.
Der NDR berichtete, dass sich vor den Wahllokalen in der Landeshauptstadt Schwerin lange Schlangen und Wartezeiten gebildet hätten. Zudem soll es eine hohe Zahl an Briefwählern geben. In manchen Wahlbüros würde jeder fünfte Wahlberechtigte seine Stimme per Post abgeben, sagte Johannes Waeller, Kreiswahlleiter an der Mecklenburgischen Seenplatte.
Rund 1,3 Millionen Wahlberechtigten können ihre Stimme abgeben. Die knapp 1700 Wahllokale öffneten um acht Uhr.
Prognose / letzte Umfrage:
Die „Projektion“ des ZDF heute-journal vom 01.09.2016 für Mecklenburg-Vorpommern:
Die SPD wird stärkste Partei mit 28%. CDU und AFD liegen gleichauf bei 22%. Linke immerhin noch 13%, Grüne nur 6%.
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