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Deutschland gehört auf die Couch

Neues Buch von Hans-Olaf Henkel und Joachim Starbatty: „Deutschland gehört auf die Couch!" - Trebesius (ALFA): „Henkel und Starbatty diagnostizieren Deutschland mit dem Helfersyndrom.“



Gestern erschien das neue Buch von Hans-Olaf Henkel und Joachim Starbatty „Deutschland gehört auf die Couch!“. Die Autoren stellen fest, dass spätestens mit ihrer Flüchtlingspolitik Kanzlerin Merkel Deutschland endgültig zur moralischen Supermacht in der Welt hat aufsteigen lassen. Schonungslos beleuchten die Autoren die ökonomischen und politischen Folgen dieser Politik, die selbst die Wochenzeitung „Die Zeit“ in einer Titelüberschrift Anfang 2016 die Frage stellen ließ: „Sind die Deutschen verrückt?“

 

Henkel und Starbatty beantworten diese Frage. Sie gehen den Ursachen weiterer deutscher Sonderwege nach; Henkel aus der Sicht eines praxiserfahrenen internationalen Managers, Starbatty mit der Kompetenz eines renommierten Wirtschaftswissenschaftlers und beide mit ihrer Erfahrung als Europaabgeordnete der ALFA in Brüssel.

 
Sie zeigen zunächst ihre Bewunderung für Merkels Einsatz für die Menschenrechte in aller Welt. Lange bevor sie für Hunderttausende Flüchtender die Schleusen in Budapest mit den inzwischen bekannten Folgen öffnen ließ, rettete sie das Klima in der Welt, auch wenn der weltweite Ausstoß an klimaschädlichen Gasen dadurch erhöht und der deutsche Mittelstand weiter geschwächt wurde. Regelmäßig rettet sie den Euro zu Lasten Deutschlands und zu Lasten der Jugend in Südeuropa, die unter dramatisch angestiegener Jugendarbeitslosigkeit zu leiden hat.

 
Die ALFA-Bundesvorsitzende Ulrike Trebesius gratulierte ihren Kollegen aus dem Europaparlament zum Erscheinen des Buches, das ALFA-Kritikpunkte hinsichtlich der jetzigen Bundesregierung als auch viele Lösungsvorschläge von ALFA wiederspiegelt. „Angela Merkel hat die CDU weit von ihrem ursprünglichen Markenkern entfernt. Mit Angela Merkel hatte die CDU über ein Jahrzehnt lang große Wahlerfolge, weil Merkel das Bedürfnis der Deutschen erfasst hat, sich als moralische Supermacht präsentieren zu wollen. Dieser Weg nähert sich jetzt dem Ende. Die Folgeschäden dieser einseitig moralistischen Politik sind gravierend für Deutschland und Europa“, schlussfolgerte  Trebesius.
 

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