Wahlbetrug in Mecklenburg-Vorpommern? AfD-Politiker beklagen Unregelmäßigkeiten. Partei in mehreren Wahllokalen mit 0 % Stimmen.
Bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern könnte es Auszählungspannen gegeben haben. Ein Politiker fordert bereits eine Neuauszählung
Die AfD hat in mehreren Wahllokalen in Mecklenburg-Vorpommern Null Prozent der Stimmen bekommen. Das berichtet der AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm.
In einzelnen Wahllokalen gebe es "unplausible Ergebnisse", zum Beispiel 0 Prozent für die AfD und 20 Prozent für Alfa, sagte er. Dass seine Partei in den Kreisen politisch nicht überzeugt hat, glaubt er nicht. Er wittert vielmehr eine Manipulation und schließt eine Beschwerde gegen die "unplausiblen Ergebnisse." nicht aus.
Außerdem hat der Stralsunder AfD-Kandidat Matthias Laack Beschwerde eingelegt, weil ein Wahllokal während der Stimmenauszählung angeblich verschlossen gewesen sein soll. Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes bestätigte den Eingang einer E-Mail.
Laack sagte, das Wahllokal sei 22 Minuten lang nicht zugänglich gewesen, so dass er die Auszählung nicht umfassend habe beobachten können. Der AfD-Kandidat kündigte an, er wolle eine Neuauszählung der Stimmen im Wahlkreis Stralsund II verlangen.



