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O'zapft IS

Dass sich ausgerechnet auch im heute wieder erklungenen Lieblingssatz der Bayern der IS versteckt, wollen wir mal nicht als Omen deuten.

 

Von Axel Retz

Die gestern zutage getretene Schludrigkeit des BAMF beim Durchwinken gefälschter Pässe gibt allerdings berechtigten Grund zu der Annahme, dass sich nicht Hunderte, sondern Tausende oder sogar Zehntausende „Schutzsuchende“ im Land befinden, die mit unguten Absichten eingereist sind. Wie es bei den 80 Prozent der Zuwanderer aussieht, die ihre Pässe „verloren“ haben, ist unklar. Deutschland ist isoliert - was keineswegs „alternativlos“ war.


Wäre ich islamistischer Terrorist, würde ich zuerst einmal darüber nachdenken, ob die meiner nach meinem Selbstmordanschlag im Paradies harrenden 72 Jungfrauen nicht doch eher als Strafe denn als Belohnung zu interpretieren wären, auch und gerade weil man selbst nach dem Attentat evtl. etwas grob frikassiert Einzug ins Paradies hält, und wie frisch aus dem Fleischwolf kommend aussehende Männer nicht auf jede Jungfrau die gleichen, magischen Anziehungskräfte ausüben. Nun gut, so sind die Frauen halt - schauen anders als wir Männer immer zuerst aufs Äußere, selbst wenn man ihnen die inneren Werte auf dem Tablett serviert.


Sollte diese Hürde genommen und ich zu den Ansicht gelangt sein, dass sich 72 Jungfrauen und Paradies tatsächlich nicht gegenseitig ausschließen, ginge der Stress erst richtig los. Ein Angriffsziel muss her. „Ungläubige“ - in meinem Falle wären damit vor allem Andersgläubige gemeint - klaro. Aber in welchem Land? - Idealerweise in einem Land, in das man auch ohne weiteres hineinkommt.

 

Die USA, Kanada oder Australien könnte ich also schon einmal vergessen. Europa und da vor allem Deutschland böten sich jedoch geradezu an. Denn dort wird zwar tagaus tagein über Grenzsicherung geblubbert, tatsächlich aber ist die „Grenzsicherungsagentur“ Frontex so etwas wie ein See-Taxi, das mir eine gefahr- und kostenlose Überfahrt nach Europa offerieren würde.


Deutschland böte mir auch das kaum widerlegbare Argument, dass die USA dort über ihre Luftwaffenbasis Ramstein ihre Drohnenangriffe im Nahen Osten steuern. Völkerrechtswidrig.  Papiere irgendwelcher Art könnte ich ja vergessen und mir die Kosten fürs Fälschenlassen sparen. Die nehmen jeden. Auf der Flucht verlorene Papiere „besitzen“ ja ohnehin über 80 Prozent - da ist es allemal geboten, nicht durch Überprüfbares aufzufallen.

 

Im Land der Paradies-Träume angekommen, würde ich mich dann bis zu meinem Einsatz von meinen künftigen Opfern unterbringen, bewirten, betreuen, gesundheitlich versorgen und mit einem Taschengeld versehen lassen - und diese Leute für wirklich abartig durchgeknallt halten.


Wäre ich halbwegs gebildet, käme ich vielleicht auf die Idee, dass Terrorakte den Zielen der Islamisierung Europas einen Bärendienst erweisen. Denn nur sie könnten die dortige Bevölkerung vielleicht doch noch auf die Idee bringen, sich ihrer rein mathematisch unausweichlich erscheinenden Verdrängung durch eine Population aus islamischen Ländern zu widersetzen:


1,38 Kinder bekommt eine deutsche Frau pro Jahr (Stand 2014). 2,8 Kinder waren es im gleichen Zeitraum in Syrien, 4,82 Kinder in den Ländern südlich der Sahara. Noch zwei oder drei Generationen - und die BRD wäre allein fortpflanzungsbedingt von ganz allein islamisiert. Denn was die Reproduktion betrifft, fahren die Deutschen auf der Kriech- und die Zuwanderer auf der Überholspur.


Für Furore sorgte in dieser Woche ein Bericht über einen Syrer, der mit vier Frauen und 23 Kindern im Westerwald angekommen war.


Der Witz: Während „Mann“ sich im Nahen Osten mehrere Frauen und eine Vielzahl von Kindern im wahrsten Sinne des Wortes leisten können muss - man muss sie dort nämlich selbst versorgen - herrscht hierzulande das „All inclusive“-Programm. Dass das eine gewisse Sogwirkung auslöst, sollte nachvollziehbar sein.


111.000 Erstklässler gingen am vergangenen Montag hier im schönen Bayern in die Schulen. 60.000 Flüchtlingskinder, so „B5 aktuell“, der Nachrichtensender des Bayerischen Rundfunks.


Über 80 Prozent der Zuwanderer des letzten Jahres waren junge Männer. Deutschland hat 16 Bundesländer. Wenn allein Bayern 60.000 Flüchtlingskinder einzuschulen hat - dann kann an der offiziellen Migrantenzahl irgendetwas so ganz und gar nicht passen.


Der IS, so hat das BKA in dieser Woche herausgefunden, nutzt gezielt die Flüchtlingsrouten, um Terroristen nach Europa zu schleusen. Und der Verfassungsschutz beobachtet, wie wir am Mittwoch erfuhren, die Strategien der Islamisten-Szene und der Terrormiliz IS „mit Sorge“.


Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden, die nach über einem Jahr zu Erkenntnissen kommen, die sich dem gemeinen Volk schon damals offenbarten, könnten eigentlich den Laden zumachen. Dass die faktisch unkontrollierte Zuwanderung eben auch Bösewichten aller Art Tür und Tor öffnet, ist selbstverständlich - und wird von den Verantwortlichen offenkundig in Kauf genommen. Allerdings nur im Merkel-Land.


Ungarns Politik der Grenzschließung, die Luxemburgs Außenminister Asselborn dazu veranlasste, das Land aus der EU ausschließen zu wollen, beantwortete Serbien (noch kein EU-Staat) am Mittwoch mit der Ankündigung, Grenzzäune gegen Bulgarien und Mazedonien zu errichten.


Jean-Claude Juncker kam derweil uf die Idee, die EU in einer Existenzkrise zu sehen. Lieber Herr Juncker, lesen Sie einfach einmal meine Newsletter von vor einem Jahr! Alles, was Sie heute bejammern, war vorhersehbares Ergebnis der Politik des Brüsseler „Zentralkommitees“ und der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Nun liegt das Kind im Brunnen.


Früge man Europas Bürger, was sie wollen, wären die Ergebnisse für mich sonnenklar: Keinen Krieg mit Russland. Stopp der unkontrollierten Zuwanderung und - wichtiger - der Waffenexporte. Afrika als regelrechte „Brutstätte“ weiterer künftiger Migranten muss endlich Zugang zu Bildung und Wirtschaftswachstum bekommen anstatt postkolonialistisch weiter ausgebeutet zu werden. Und Afrika muss sich mit dem Thema Geburtenkontrolle beschäftigen. Und zwar jetzt und nicht erst morgen oder übermorgen.


Nicht Europa - wohl aber die EU - wird an der Flüchtlingsthematik zerbrechen, schrieb ich vor einem Jahr hier zum erstem Mal. Und Europa wird den Terror importieren - auch und gerade weil es ihn Schulter an Schulter mit seinen „Verbündeten“ exportiert, verbrämt mit den euphemistischen Prädikaten „westlicher Werte“, „Demokratie“ und „Menschenrechte“.


Die EU muss ihre Außenpolitik hinsichtlich der USA und der Nato überdenken, sie muss ihre Außengrenzen nach australischem, kanadischem oder spanischen Vorbild schützen. Sie muss aufhören, Völkern, die ihre wie auch immer verstandene Individualität beibehalten möchten, ein anderes Bevölkerungsmodell aufzwingen zu wollen.

 

Und sie muss nach einem gemeinsamen Nenner suchen anstatt ihn zu diktieren. Alte Forderungen dieses Newsletters - bis jetzt verhallt, aber doch unausweichlich Frau Merkel - Sie tragen den größten Teil der Schuld am Zerfall Europas! Mit einem Starrsinn, der von 27 der (noch) 28 EU-Staaten abgelehnt wird. Das „Wir schaffen das“, lässt sich ohne EU-Beteiligung nicht schaffen, wie sich beim Gipfeltreffen in Bratislava gezeigt hat. Und diese Beteiligung existiert schlichtweg nicht - was nach dem Alleingang der Bundeskanzlerin nicht anders anzunehmen war.


Berlin betreibt die Islamisierung Europas, meine ich. Zumindest die Evangelische Kirche scheint sich auch auf diesen Kurs begeben zu haben.


Der Bau von Grenzzäunen - das stelle ich heute einmal in den Raum - wird Schule machen. Und sollte die Kanzlerin widerstandslos ihren Kurs fortsetzen und tatsächlich einmal in Nacht- und Nebelaktionen auf dem Luftweg Migranten einfliegen lassen, dann werden Deutschlands neun direkte Nachbarländer diese Zäune um unser Land herum errichten.


Das klingt verrückt. Vor einem Jahr klang es aber noch verrückter, was hier im Newsletter stand. Heute ist es in der Wirklichkeit angekommen. Von einer EU, die schon ohne Panikmodus immer und immer wieder Entscheidungen gegen Artikel 2 EGV fällt dejure.org/gesetze/EG/2.html , dürften im Panikmodus - und damit haben wir es heute zu tun - kaum weisere Entscheidungen zu erwarten sein.


Heute finden in Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus statt - vergleichbar mir den Landtagswahlen in Flächenstaaten. Berlin ist „multikulti“-führend in der Republik. Daher dürfte der Zuwachs der AfD dort schwächer ausfallen - mit einem zweistelligen Ergebnis ist dennoch zu rechnen.

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