Bautzener Asylheimleiter kritisiert „naive Gutmenschen“. Wer die Schwierigkeiten mit einigen Asylbewerbern nicht anspricht, „darf sich nicht wundern, wenn es knallt“.
Der Bautzener Leiter des Asylheims „Spreehotel“, Kilian Rausch, kritisierte im „Stern“ „naive Gutmenschen“, die für Asylbewerber eintreten, welche „ganz offensichtlich Probleme machen“. Wer die Schwierigkeiten mit einigen Asylbewerbern nicht anspricht, „darf sich nicht wundern, wenn es knallt“.
Dazu erklärt das Mitglied im AfD-Fraktionsvorstand, Kirsten Muster, die auch ein Bürgerbüro in Bautzen betreibt:
„Ich freue mich, dass Herr Rausch endlich seine rosarote ‚Multikulti-Brille‘ abnimmt und sich der Realität stellt. Bisher haben wir ihn nur als Verfechter einer unbedingten ‚Willkommenskultur‘ kennengelernt, der auch gern medial die Bautzener Bürger für ihre angebliche Fremdenfeindlichkeit beschimpfte.
Für Rausch war dieser Erkenntnisweg sicherlich nicht einfach. Vor 17 Jahren kam er aus dem Schwarzwald nach Bautzen und versuchte sich als Unternehmer. Sein Vier-Sterne-Spreehotel am Bautzener Stausee stellte er als einer der ersten für die Asylunterbringung zur Verfügung. Offen ging er mit den ansehnlichen Einnahmen aus Steuergeldern um. Sein neues Geschäftsmodell und die Asylbewerber verteidigte er immer wieder vehement. Nun scheint ihm langsam zu dämmern, auf welchen Handel er sich eingelassen hat."



