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38 Prozent der Deutschen haben Angst um ihr Geld

Das dauerhafte Zinstief verunsichert die Verbraucher: Rund 38 Prozent der Deutschen haben Angst um ihr Geld. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag von...

Das dauerhafte Zinstief verunsichert die Verbraucher: Rund 38 Prozent der Deutschen haben Angst um ihr Geld. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag von "Bild" (Freitag).

Trotz der niedrigen Rendite ist die Sparbereitschaft der Verbraucher groß: 55 Prozent sagen, dass sie Geld als "Notgroschen" zurücklegen. Weitere Sparziele sind größere Anschaffungen (zum Beispiel Auto oder Haus) mit 46,5 Prozent, Reisen mit 41 Prozent und Konsumgüter.

Mehrfachnennungen waren möglich. Das Vertrauen in die Banken bleibt trotz steigender Gebühren hoch: Zwei von drei Befragten (rund 71 Prozent) gaben an, ihrer Bank zu vertrauen. Rund 11 Prozent wollen in nächster Zeit das Geldinstitut wechseln.

Obwohl die Zinsen auf Sparbücher oder Tagesgeldkonten immer weiter sinken, besitzen rund 23 Prozent der Deutschen Aktien oder Fonds. Rund 72 Prozent haben nicht vor, in Aktien oder Fonds zu investieren. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) will nicht an der Börse spekulieren, weil ihnen das Risiko zu hoch ist. 61 Prozent der Deutschen haben keine Schulden.

Rund 12 Prozent müssen bis zu 5.000 Euro zurückzahlen, zwischen 5.000 und 15.000 Euro lasten auf rund 7 Prozent. Mit mehr als 15.000 Euro haben sich rund 8 Prozent der Deutschen verschuldet. Für die Studie wurden 2.077 Menschen im Zeitraum vom 14. bis 17. Oktober befragt.

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