Ein US-Waffenhändler sorgt derzeit für Aufregung. Dieser wirbt in einer Zeitung für seine Produkte mit dem Hinweis: "Bitte KEINE Moslems oder Hillary-Unterstützer. Wir haben kein gutes Gefühl dabei, an Terroristen zu verkaufen!"

Altra Firearms (http://altrafirearms.com), ein Waffenladen in Jackson Center im US-Bundesstaat Pennsylvania, macht in einer Zeitungsannonce keinen Hehl daraus, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zu unterstützen.
In einer großen Zeitungsanzeige des Unternehmens, die unter anderem mit "politisch inkorrekten Schusswaffen" wirbt, steht der Warnhinweis: "Bitte KEINE Moslems oder Hillary-Unterstützer. Wir haben kein gutes Gefühl dabei, an Terroristen zu verkaufen!"
Der 54-jährige Geschäftsführer und Urheber der Werbeanzeige, Paul Chandler, sieht in der Beleidigung vieler Moslems und der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton kein größeres Problem - ganz im Gegenteil: "Sie (Clinton) hat deutlich erklärt, dass Amerikaner keine, wie sie es nennt, 'Sturmwaffen' oder gar Pistolen haben sollten." Dabei will Clinton angeblich nicht das Waffentragen oder gar dieses Recht der Amerikaner nach dem "Second Amendment" abschaffen, sondern sprach sich lediglich für "Background Checks" für schwere Waffen aus.
Chandler will auf den "Inkrementalismus" aufmerksam machen, sollte Clinton die Wahl am 8. November gewinnen. "Sie wird eine Waffe verbieten und dann die nächste und dann die nächste, bis es letztlich keine Waffen mehr gibt. Solltest du sie dabei unterstützen, werde ich dich nicht bewaffnen", lässt sich Chandler zitieren. Der Waffenhämdler ist für seine Provokationen bekannt. Bei der vorherigen Wahl prangte damals ein Schild mit der Aufschrift "Obama geh zur Hölle" an der Tür seines Geschäfts.
Zuletzt hatte der Waffenladen "Westside Armory" in Las Vegas für den Abverkauf des halbautomatischen Sturmgewehrs "AR-15" mit einem "Pre-Hillary Sale" geworben.



