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ZDF - krasse Manipulation: Migrantengewalt als Übergriff Deutscher dargestellt

Wieder ein Fall krasser Manipulation beim ZDF: In der Sendung Frontal 21 wurde über die Zunahme fremdenfeindlicher Straftaten berichtet. Dabei wurde ein brutaler Angriff gezeigt und als Übergriff auf Migranten dargestellt. Tatsächlich war es ein Angriff von Migranten auf einen hilflosen Rentner.

 

ZDF: Brutaler Überfall angeblich von Deutschen verübt

 

Die Zunahme fremdenfeindlicher Gewalt war das Thema in der letzten "Frontal21" Sendung. Gezeigt wurde eine brutale Szene, in der dubiose Gestalten auf einen hilflosen Menschen einschlagen und schließlich auf das am Boden liegende Opfer noch eintreten.

 

Tatsächlich handelt es sich aber bei den Aufnahmen jedoch nicht um Gewalt gegen Migranten, sondern das Gegenteil: Es handelt sich hier um den Fall aus der Münchner U-Bahn aus dem Jahr 2007, als ein Türke und ein Grieche auf den 71-jährigen Rentner Bruno brutal einschlagen und eintreten.

Das ZDF räumt die krasse Manipulation nun ein. Auf der "Korrekturenseite" ist zu lesen:

In der Sendung Frontal 21 vom 8. November wurde in einem Beitrag u.a. über die Zunahme fremdenfeindlicher Straftaten berichtet. Dabei wurden in einer Grafik fälschlicherweise Aufnahmen von Schlägereien auf U-Bahnhöfen gezeigt, die nicht in diesen Zusammenhang passen. Es handelt sich dabei nicht um fremdenfeindliche Übergriffe, sondern um Straftaten von Personen mit Migrationshintergrund.


Dies als „Schlägerei“ zu bezeichnen, verhöhnt natürlich das Opfer, das von den zwei hochaggressiven Tätern buchstäblich zerlegt wurde, ohne dass es sich wehren konnte. Der erste Angriff, bei dem Rentner Bruno zu Boden ging, erfolgte zudem feige von hinten durch einen Sprung in den Rücken. Danach traten die beiden auf den wehrlos am Boden liegenden ein.


In der ZDF-Mediathek wurden diese Szenen (dort ab Minute 5:14) aus der Frontal-Reportage bereits herausgeschnitten.  In dieser Youtube-Aufzeichnung der Frontal-Reportage ist die Szene ab Minute 6:01 zu sehen.

 

 

Folgenden Hintergrund hat das im ZDF gezeigte Video wirklich - Wikipedia:

Am Abend des 20. Dezember 2007 kam es in München-Bogenhausen zu einem Vorfall, der in den Medien als Prügelattacke in der Münchner U-Bahn thematisiert wurde. Das spätere Opfer, der pensionierte Schuldirektor Hubert N. (in einigen Quellen auch Bruno N. genannt) wies den damals 20-jährigen Serkan A. und den 17-jährigen Spyridon L. auf das Rauchverbot in der U-Bahn hin.

 

N. wurde daraufhin als „Deutsches Arschloch, deutsches Schwein, du Scheiß-Deutscher“ beschimpft; Spyridon L. spuckte gar in die Richtung von Hubert N. An der Endhaltestelle Arabellapark stieg Hubert N. aus und ging nach Hause. Hierbei lauerten Spyridon L. und Serkan A. ihm auf und griffen ihn aus dem Hinterhalt an.

 

Einer der beiden Täter trat, nach langem Anlauf, Hubert N. gegen den Kopf. Nach dem Angriff flüchteten beide mit dem Rucksack von Hubert N. Dieser erlitt mehrere Schädelfrakturen mit Einblutungen ins Gehirn.

 

"Deutsches Arschloch, deutsches Schwein!" Spiegel Online, 24. Januar 2008

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