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D: Lohnt arbeiten noch?

Deutschland: Leistung wird bestraft. Die Steuerlast zerdrückt die Fleißigen. Nicht umsonst steht Deutschland auf Platz 3 der Liste der 34 OECD-Länder mit dem höchsten Steuersatz.

 

Denken Sie auch manchmal daran wie gut es sich in Deutschland leben lässt? Wie gut die Absicherung ist und wie angenehm der Gedanke, dass man nicht sofort auf der Straße sitzt und auch noch immer krankenversichert ist, sollte man mal seinen Job verlieren? Ja, das alles sind Tatsachen, die sich offensichtlich auch diejenigen vor Augen führen, die gar kein Interesse daran haben, für ihr Geld zu arbeiten.

 

Diejenigen die sich Mitten in Deutschland auf die faule Haut legen und monatlich auf den Scheck vom Sozialamt warten. Diejenigen, die sich sozusagen auf den Schultern derjenigen ausruhen, die sich jeden Tag mit ihrer Arbeit plagen. Ob sie nun Spaß macht oder nicht, Leistung lohnt sich heutzutage nicht mehr.

 

Tatsache ist, dass das Leben für den regulären Arbeitnehmer, der regelmäßig seiner Arbeit nachgeht, der fleißig ist und gar seine Abende mit zahlreichen Überstunden verbringt, immer komplizierter und vor allem teurer wird. Die Steuersätze steigen und mit jedem hart erarbeiteten Bonus, mit Weihnachts- oder Urlaubsgeld steigt die Steuerlast.

 

Überstunden zu machen und sich diese auszahlen zu lassen lohnt sich wahrhaftig nicht mehr. Kurzum: Arbeit lohnt sich nicht und es drängt sich einem der Eindruck auf, dass Leistung bestraft wird. Denn nicht mal 54.000 Euro im Jahr muss man verdienen, um unter den Spitzensteursatz zu fallen.

 

Umgerechnet zahlt jeder deutsche Steuerzahler etwa 7.500 Euro Steuern im Jahr, also jeden Tag 20 Euro, die direkt ans Finanzamt gehen und in der eigenen Tasche fehlen. Vor allem für Alleinstehende, die alle Lebenshaltungskosten alleine tragen müssen, sind die regelmäßigen Kosten eine große Belastung. Da kann man über den Ratschlag der vorherigen Generation, regelmäßig Ersparnisse anzuhäufen, wirklich nur lachen. Welche Ersparnisse?

 

Es ist demnach gar nicht verwunderlich, dass jährlich über 150.000 Leistungsträger Deutschland den Rücken kehren und immer mehr Leistungsverweigerer es sich hier gemütlich machen. Denn unsere Mittelschicht stirbt aus.

 

Sie kann auch gar nicht anders, denn sie wird soweit gemolken, dass das was zum Leben übrig bleibt oft noch unter dem Sozialhilfesatz liegt. Nur reden will natürlich niemand darüber.

Ganzer Artikel: www.watergate.tv

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