Erstes Bild des mutmaßlichen Täters. Zwei Tage nach dem Anschlag in Berlin fahndet die Polizei bundesweit nach einem neuen Verdächtigen. Der 23-jährige Tunesier soll vier Namen benutzen. Er gilt er als "Gefährder". - Im Fußraum des Führerhauses des Lkw wurde ein Duldungsschreiben mit den Personalien von Anis A. gefunden.
Der Mann, der den Lkw auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche steuerte, soll nach „Welt“-Informationen aus Tunesien stammen. Im Fußraum des Führerhauses des Lkw wurde ein Duldungsschreiben mit den Personalien von Anis A. gefunden.
Der 23-Jährige, in der tunesischen Stadt Tataouine geboren, soll mindestens vier Namen benutzen und als Gefährder gelten. Zudem hat er offenbar einen Wohnsitz in Berlin und in NRW. Sein Asylverfahren sei noch nicht abgeschlossen. Er fiel im Sommer wegen einer gefährlichen Körperverletzung auf.
Die Polizei fahndet bundesweit nach dem Verdächtigen. Sicherheitskreise gehen von „unmittelbar bevorstehenden Maßnahmen“ in Nordrhein-Westfalen aus. Die Duldungspapiere wurden demnach im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen ausgestellt.
Nach Informationen der „Rheinischen Post“ sollen die Behörden in NRW aber nicht mehr für ihn zuständig gewesen sein, weil er sich seit unbestimmter Zeit in Berlin aufgehalten haben soll.
Die Polizei geht nach RBB-Informationen davon aus, dass der Gesuchte verletzt sei. Im Fahrerhaus des Lkw seien DNA-Spuren gesichert worden. Deshalb suche die Polizei parallel sämtliche Krankenhäuser in Berlin und Brandenburg ab.




