Die ARD verkommt immer mehr zur Propaganda-Plattform für CDU und SPD. Der Solo-Auftritt von Martin Schulz bei Anne Will war Werbung pur. Wahlkampfstratege prognostiziert SPD jetzt bis zu 30 Prozent.
Teilweise konnte man bei „Anne Will“ den Eindruck gewinnen, dass da schon der künftige Kanzler der Republik sitzt. „Dafür will ich Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden …“, sagt er an einer Stelle und vernuschelt die Worte „will“ und „werden“ so sehr, dass man beinahe hört „Dafür bin ich Bundeskanzler“.
Der Politikberater Frank Stauss hat der SPD mit ihrem neuen Vorsitzenden Martin Schulz eine "Berg- und Talfahrt" für den Wahlkampf prognostiziert. Stauss glaube aber auch, dass "die SPD unter den Bedingungen, die jetzt vorliegen" deutlich zulegen werde, sagte der Wahlkampfexperte gegenüber "Bild" (Montag). "Angela Merkel hat vergleichsweise schlechte Umfragewerte im Zusammenspiel mit Martin Schulz", so Stauss. Innerhalb der Union könnten noch Debatten entstehen, ob man auf dem richtigen Weg sei. Die Sozialdemokraten könnten dagegen "mit Glück und Spucke auf die 3 vorne kommen", so Stauss.
Zu den Äußerungen des Kanzlerkandidaten der SPD, Martin Schulz, erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski:
„In den Medien kommt Martin Schulz bislang recht ungeschoren davon. Das werden wir ihm nicht durchgehen lassen. Wer eine demokratische Partei, als ‚Schande für die Bundesrepublik‘ tituliert, bloß, weil sie andere Meinungen vertritt als er, der hat ein sehr fragwürdiges Verständnis von Demokratie. Er ist genau das, was er zu bekämpfen vorgibt, ein Populist in der schlechtesten Bedeutung dieses Wortes.
Dieser Mann ist nicht bürgernah, sondern das Gegenteil davon. Im Elfenbeinturm in Brüssel hat er sich von den wirklichen Sorgen der Bürger weit entfernt.
Er unterstützt die unkontrollierte Zuwanderung sowohl über das Asylrecht als auch durch die Personenfreizügigkeit für Niedriglöhner aus Bulgarien und Rumänien. Damit steht er für Lohndumping im Niedriglohnsektor. Er hat ebenso die Rettung maroder Banken zu Lasten der Bürger auf europäischer Ebene befürwortet. Schulz ist ein Liebling der Lobbyisten. Für die Interessen Deutschlands und die seiner Bürger hat er nichts übrig.
Martin Schulz ist die SPD-Variante von Angela Merkel. Inhaltlich sind beide nicht zu unterscheiden. Wer fordert, ‚Merkel muss weg!‘, der muss zugleich fordern: ‚Schulz darf erst gar nicht herkommen!‘.“



