Lieber Leser,
das letzte Jahr war für die Aktionäre der Commerzbank eher von Verlusten geprägt. Aktuell befindet sich der Titel jedoch wieder in einem starken Aufwärtstrend und hat insgesamt einen guten Jahresstart hingelegt. Wird sich der positive Trend weiter fortsetzen? Mit dieser Frage haben sich im Januar gleich acht Analysehäuser befasst.
Experten sind kritisch gestimmt
Prinzipiell lässt sich jedoch festhalten, dass die Lage von den Experten eher kritisch beurteilt wird. Denn die ausgerufenen Kursziele liegen fast durchweg unter dem aktuellen Kursniveau. Die pessimistischste Einschätzung kommt dabei von der Schweizer Großbank UBS.
Analyst Daniele Brupbacher hat das Kursziel zwar von 5,40 auf 6,50 Euro angehoben, die Einstufung jedoch von „Neutral“ auf „Sell“ gesenkt. Langfristig sei zwar durchaus von einem Aufwärtstrend auszugehen. Kurzfristig sei aber mit Verlusten zu rechnen. Analyst Herman von der Citigroup ist der Meinung, dass der Sparkurs erst im Jahr 2019 Früchte tragen werde. Und so richtig überzeugt wirkte Herman nicht, dass der Konzern seine eigenen Zielvorgaben diesbezüglich überhaupt erfüllen kann. Der Experte beließ es bei der Einstufung „Neutral“.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- Lampe: „Kaufen“ – 9 Euro (+10 %)
- Citigroup: „Neutral“ – 8,10 Euro (-1 %)
- Goldman: „Neutral“ – 8,10 Euro (-1 %)
- HSBC: „Hold“ – 7,60 Euro (-7 %)
- Equinet: „Neutral“ – 7,50 Euro (-8 %)
- Nord LB: „Halten“ – 7,20 Euro (-12 %)
- Deutsche Bank: „Hold“ – 6,50 Euro (-20 %)
- UBS: „Sell“ – 6,50 Euro (-20 %)
Ein Gastbeitrag von Ethan Kauder.
Herzliche Grüße
Ihr Robert Sasse



