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Wirecard: Chapeau – JETZT wird es spannend!

Liebe Leser,

ein wichtiger Meilenstein dürfte geschafft sein. Das deutsche Tech- und Finanzdienstleistungsunternehmen Wirecard AG veröffentlichte die vorläufigen Eckdaten für das letzte Quartal 2016 und das entsprechende Gesamtjahr.

Im Geschäftsjahr 2016 stieg der Konzernumsatz um etwa 33 Prozent auf 1.028,3 Millionen Euro an (Vorjahreswert: 771,3 Millionen Euro) und überschritt damit die magische 1-Milliarden-Euro-Marke. Der vorläufige operative Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (kurz: EBITDA) verbesserte sich ebenfalls und erreichte bei einem Wachstum von ansehnlichen 35 Prozent den Wert von 307,4 Millionen Euro (Vorjahreswert: 227,3 Millionen Euro). Die endgültigen Zahlen für 2016 werden am 6. April 2017 erwartet.

Börse reagierte zurückhaltend

Die Nachricht um den Rekordumsatz des oberbayrischen Unternehmens ließ den Aktienkurs am Montag noch nicht nach oben schnellen. So kursierte das Papier zur Mittagszeit bei 44,64 Euro, was einem Rückgang von minus 0,43 Euro entsprach (minus 0,94 Prozent). Grund hierfür könnte auch der allgemein schwächelnde TecDax sein. Die meisten Analysten, darunter beispielsweise Berenberg Bank und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers, sind sich kurz nach der Zahlenveröffentlichung einig: Kaufen!

Wirecard – eine Erfolgsgeschichte

1999 im beschaulichen Aschheim bei München gegründet, entwickelte sich das Unternehmen schnell zu einem gefragten Anbieter für elektronische Payment-Lösungen. Schaut man sich die Umsatzzahlen der 2000er Jahre an, erkennt man recht schnell den phänomenalen Aufstieg der Süddeutschen.

So erreichte Wirecard im Jahre 2004 einen vergleichsweise überschaubaren Umsatz von 6,83 Millionen Euro. Schon wenige Jahre später konnte das Unternehmen seinen erzielten Umsatz vervielfältigen. Während man 2006 umsatztechnisch 81,94 Millionen Euro vorwies, konnte Wirecard 2010 mit 271,62 Millionen Euro und 2014 mit 601,03 Millionen Euro deutliche Umsatzzugewinne verzeichnen.

Dies gelang vor allem auch wegen des immer stärker werdenden Online-Handels, an welchem Wirecard über Gebühren sehr gut mitverdient. Kooperationen mit Telekommunikationsanbietern im Bereich Mobile Payment sowie gute Sicherheitslösungen runden das Portfolio zukunftsorientiert ab. Mithilfe der angebotenen Technologie können Kunden zum Beispiel bargeldlos via Smartphone unter Nutzung der NFC-Technologie (Nahfeldkommunikation) bezahlen.

Ein Gastbeitrag von Norman Stepuhn.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse

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