Lieber Leser,
der US-Dollar-Kurs hat zum Ende der vergangenen Woche hin etwas an Stabilität gewonnen. Nachdem der US-Dollar-Index im Laufe der Woche die wichtige Zone von 100,00 Punkten zunächst unterschritt und der EURUSD-Kurs infolgedessen über 1,07 US-Dollar je Euro angestiegen ist, konnte der US-Dollar gegen Ende der Woche die besagte Zone wieder überschreiten. Zu Beginn der aktuellen Woche notierte er bei 100,50 Punkten. Der EURUSD-Kurs notiert dementsprechend ein wenig unterhalb der Preiszone von 1.07 US-Dollar je Euro.
US-BIP enttäuscht für das vierte Quartal
Der kurzfristige Erholungstrend im US-Dollar-Index sowie der kurzfristige Abwärtstrend im EURUSD erfuhren nach der Vorab-Veröffentlichung der US-BIP-Daten zum 4. Quartal einen Dämpfer. Das BIP-Wachstum fiel annualisiert mit 1,9 % im Vergleich zu den Erwartungen von 2,2 % recht gering aus. Dabei haben Netto-Exporte das gesamte BIP-Wachstum um 1,7 % gedrückt.
Hier macht sich der zuletzt wieder deutlich gestiegene US-Dollar bemerkbar. Vor allem gestiegene Sachanlageninvestitionen haben zum Anstieg des BIP beigetragen. Hingegen hat der Konsum im Vergleich zum dritten Quartal 2016 weniger Anstieg verzeichnet (2,5 % vs. 3,0 %). Dass die aktuellen BIP-Daten Einfluß auf die kommende FOMC-Sitzung nehmen, bleibt unwahrscheinlich. Allerdings könnten die Daten Trump in seinen Aussagen bezüglich der Exporte unterstützen.
Ein Gastbeitrag von Rami Jagerali.
Herzliche Grüße
Ihr Robert Sasse



