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ThyssenKrupp: Das Ende der Fahnenstange erreicht?

Lieber Leser,

seit etwa einem Jahr ist die Aktie des Stahl- und Technologieunternehmens ThyssenKrupp nun schon in einem kräftigen Aufwärtstrend, der den Anlegern seither Gewinne von nahezu 65 Prozent eingetragen hat. Ist das Ende der Fahnenstange bald erreicht oder wird diese Rallye weitergehen? Mit dieser Frage haben sich im Monat Januar insgesamt 11 Aktienanalysten beschäftigt.

Erstes Geschäftshalbjahr vielversprechend?

Bei JPMorgan erwartet man nicht, dass die Veröffentlichung der Geschäftszahlen großen Einfluss auf den Aktienkurs nehmen wird. Da traut man allenfalls dem Konkurrenten Salzgitter zu, noch für aufsehenerregende News zu sorgen.

RBC Capital-Analyst Masvoulas richtet hingegen schon den Blick auf das erste Geschäftshalbjahr. Seiner Erwartung nach können sich die Anleger auf einen erfolgreichen Verlauf einstellen. Das operative Ergebnis könne die Erwartungen durchaus übertreffen.

Das größte Kurspotenzial bekommt der ThyssenKrupp-Titel vom Analysehaus Jefferies attestiert. Analyst Rosenfeld erwartet eine dynamische Entwicklung des Stahlmarktes. Dadurch werde auch das etwas schwächere 4. Geschäftsquartal 2016 bald in Vergessenheit geraten, das wegen anziehender Rohstoffpreise für die Stahlbranche problematisch war.

Etwas anderer Meinung ist Barclays-Analyst Sergievskiy. Die Fortschritte im Stahlgeschäft ließen zu wünschen übrig, so seine Einschätzung. Die Branche habe es noch nicht geschafft, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen und hinke beim Konzernumbau hinterher.

Neue Analystenempfehlungen im Überblick

(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)

  • Jefferies: „Buy“ – 30,00 Euro (+27 %)
  • RBC Capital: „Outperform“ – 27,00 Euro (+14 %)
  • Commerzbank: „Buy“ – 26,00 Euro (+10 %)
  • Baader Bank: „Buy“ – 25,00 Euro (+7 %)
  • Warburg Research: „Hold“ – 25,00 Euro (+5 %)
  • JPMorgan: „Neutral“ – 24,60 Euro (+5 %)
  • Morgan Stanley: „Equal-weight“ – 24,00 Euro (+1 %)
  • Citigroup: „Neutral“ – 22,50 Euro (-10 %)
  • Barclays: „Equal-weight“ – 18,50 Euro (-22 %)
  • UBS: „Sell“ – 18,00 Euro (-23 %)
  • Merrill Lynch : „Neutral“ – k. A.

Ein Gastbeitrag von Ethan Kauder.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse

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