Lieber Leser,
die Aktie des Automobilzulieferers Hella erreichte kürzlich bei 39,33 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Da scheint die Frage berechtigt, ob das Ende der Fahnenstange damit bereits erreicht ist oder ob die Experten mit noch weiteren Kursgewinnen rechnen. Zwar sind in dieser Frage nicht alle der 12 Experten einer Meinung, die sich im Januar geäußert haben. Zusammenfassend lässt sich aber schon eine gewisse Tendenz feststellen.
Deutsche Bank-Analyst Tim Rokossa zeigte sich nach einem Treffen mit dem Hella-Management überzeugt von den Wachstumsperspektiven. Auch bei Warburg Research ist man von der Dynamik des Experten für Lichtsysteme und Fahrzeugelektronik überzeugt.
Macquarie-Fachmann Breitsprecher sieht beim Aktienkurs ebenfalls noch Luft nach oben, gleichwohl senkte er seine Wachstumsprognosen etwas. Nicht ganz so optimistisch gibt sich Analyst Frank Schwope (NordLB). Das Chance-/Risikoverhältnis hält er für ausgeglichen. Horst Schneider (HSBC) schätzt die Lage ähnlich ein.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- Warburg Research: „Buy“ – 46,00 Euro (+21 %)
- Deutsche Bank: „Buy“ – 45,00 Euro (+19 %)
- Macquarie: „Outperform“ – 45,00 Euro (+19 %)
- UBS: „Buy“ – 43,00 Euro (+13 %)
- Kepler Cheuvreux: „Buy“ – 42,00 Euro (+10 %)
- DZ Bank: „Kaufen“ – 41,00 Euro (+7 %)
- Jefferies: „Hold“ – 39,00 Euro (+3 %)
- JPMorgan: „Neutral“ – 39,00 Euro (+2 %)
- HSBC: „Hold“ – 37,50 Euro (-1 %)
- Oddo Seydler: „Neutral“ – 37,00 Euro (-3 %)
- NordLB: „Halten“ – 35,00 Euro (-8 %)
- Goldman Sachs: „Neutral“ – 33,00 Euro (-14 %)
Ein Gastbeitrag von Ethan Kauder.
Herzliche Grüße
Ihr Robert Sasse



