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PATRIZIA blickt nach einem starken 9-Monats-Zeitraum 2016 optimistisch in das Jahr 2017. Mit einem operativen Gewinn von 252 Mio € verdiente das Unternehmen besser als erwartet. Bereinigt um die Erlöse aus dem Verkauf des Harald-Portfolios sowie die leistungsabhängigen Vergütungen aus dem Verkauf von SÜDEWO betrug der operative Gewinn 44 Mio €, verglichen mit 24 Mio € in der Vorjahresperiode. Unterdessen wuchs das betreute Immobilienvermögen um 7% auf 17,7 Mrd €. Das Jahresendziel gab PATRIZIA unverändert mit 18,6 Mrd € an.
Ob die Rechnung aufgeht bleibt jedoch abzuwarten
Für 2017 plant das Unternehmen einen weiteren Anstieg auf 20,6 Mrd €. Dabei will sich PATRIZIA noch stärker auf die Tätigkeit als Vermögens-Manager fokussieren. Die Verwaltung der Immobilien wurde an Deutsche Immobilien Management (DIM) veräußert. Im Rahmen der Restrukturierung fielen in den ersten 9 Monaten 2016 Sonderaufwendungen, insbesondere für Abfindungen und Freistellungen, in Höhe von 14 Mio € an.
Im Gegenzug erwartet PATRIZIA Einsparungen, mit denen die Sonderaufwendungen bereits nach zwei bis drei Jahren amortisiert sein sollen. Ob die Rechnung aufgeht, bleibt jedoch abzuwarten, da sich Auslagerungen erfahrungsgemäß als deutlich teurer erweisen, als anfangs angenommen. Auf Basis der Planungen für das betreute Immobilienvermögen soll der operative Gewinn aus wiederkehrenden Erlösen auf mindestens 55 Mio € im laufenden Jahr steigen.



