Kein Tag ohne Fakenews beim SPIEGEL. Heute behauptet die Postille: "Der Euro - funktioniert doch"
Von Michael Mross
Target2 explodiert. Rekordhoch. Keine Regel, die EZB-Chef Draghi bisher nicht gebrochen hätte. Um das Euro-System aufrecht zu erhalten, kauft die Notenbank jeden Schrott auf.
Zuletzt kaufte die EZB den Portugiesen Ramschanleihen ab, die Lissabon aus dem Müll kramte. Sie stammen aus den 40iger Jahren und haben eine Laufzeit bis 31.12.9999*.
Ja, richtig gelesen: 9999. Wer gibt nicht gerne Schuldscheine für das Jahr 9999 her und kassiert dafür jetzt wertvolle Euros? - Immerhin haben unsere Nachfahren in 7983 Jahren einen Anspruch auf Rückzahlung. Schöne neue Euro-Welt.
Ohne Betrug keinen Euro. So manipuliert die EZB die Zinsen auf Null, damit der Club Med nicht unter der Zinslast zusammenbricht - und beraubt die Sparer der Zinszahlungen.
Die Liste der Betrügereien ist lang.
Der Vertrag von Maastricht: Makulatur.
Griechenland hängt am Milliardentropf, Italien, Spanien wackeln.
Die Arbeitslosigkeit in PIGSF: Rekordhoch.
Und heute titelt der SPIEGEL:

Es lohnt nachzulesen, was unsere Euroskepsis-Professoren sich damals an drohenden Fehlentwicklungen so ausgedacht haben.
Zum Beispiel, dass die Eurozone zum Hochzinsgebiet werde - was ja jetzt nicht wirklich eins zu eins so gekommen ist. Heute schimpfen (teils) dieselben Weisheiten, dass die Zinsen viel zu niedrig sind (für die deutschen Sparer). Wie man's macht.
Fazit: Dümmer geht's nimmer!
*) ISIN Code der Portugalanleihen, Laufzeit 9999
PTCON4OE0005 (aus dem Jahr 1940)
PTCON4OE0006 (aus dem Jahr 1943)
PTCON4OE0007 (1942)
PTCON4OE0008 (1941)



