Liebe Leser,
was letzte Woche bei Infineon passierte, sorgte für einiges Aufsehen! Denn der Halbleiterhersteller, der sich noch an Zeiten des Pennystock-Daseins erinnert, hat sich längst zum World Player gemausert und kann in der ersten Liga mitspielen. Norman Stepuhn hat sich das Unternehmen in der vergangenen Woche einmal genauer angesehen. Die wichtigsten Nachrichten zu Infineon waren folgende:
- Bewegte Geschichte! Vor nicht mal 10 Jahren, nämlich in den Jahren 2008 und 2009 hatte es der deutsche Halbleiterhersteller Infineon so gar nicht leicht. Denn wegen dem damaligen Rückgang der Halbleiterpreise und des Verkaufs der strauchelnden Tochter Qimonda befand sich das Unternehmen damals an der Schwelle der Insolvenz.
- Positive Gegenwart! Heute jedoch ist bei Infineon alles anders und dem Unternehmen geht es so gut wie noch nie. Und das nicht zuletzt wegen der kontinuierlich steigenden Halbleiterpreise und der immer wichtiger werdende Autoindustrie. Die jüngst veröffentlichten Bilanzzahlen bilden diesen Erfolg deutlich ab, denn in 2016 konnte der Konzern einen Umsatz von 6.473 Millionen Euro für sich verbuchen. Das entspricht einem Plus von 12 Prozent.
- Glänzende Aussichten! Die einzelnen Konzernsegmente in Kombination mit dem boomenden Halbleitermarkt lassen staunen. Denn nicht nur ist Infineon mittlerweile einer der führenden Halbleiterspezialisten, das Unternehmen deckt zudem auch alle drei wesentlichen Produktkategorien ab. In der Automobilelektronik belegt Infineon mit einem Marktanteil von 10,4 Prozent Platz zwei, bei den Leistungshalbleitern ist das Unternehmen mit 18,7 Prozent an der Spitze und bei den Chipkarten mit 24,8 Prozent belegt es den zweiten Platz. Insgesamt hat Infineon also, mit weltweit 36.000 Mitarbeitern, gut lachen.
Nachdem die Aktie erst kürzlich sogar ein 15-Jahreshoch hat erreichen können, gibt es wohl kein halten mehr. Oder doch? Wir bleiben für Sie am Ball.



