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Rheinmetall profitiert von den weltweit steigenden Ausgaben für Rüstung und zivile Sicherheit. In den ersten 9 Monaten stiegen der Umsatz um 9% und der Gewinn um 30%, pro Aktie um 17,5%. Die operative Marge lag bei 4,7%, im 3. Quartal sogar bei 6,1%. Der Auftragseingang stieg um 15,5% auf 4,34 Mrd € und der Auftragsbestand um 6,7% auf 7,36 Mrd €. Das Zahlenwerk lag über den Erwartungen des Marktes. Wachstumstreiber war die Sparte Defence mit einem Umsatzwachstum von 17,7%.
Auch im Ausland winken lukrative Geschäfte
Dank einiger Großaufträge aus Litauen und dem Nahen Osten schoss der Auftragseingang um 31% auf 2,33 Mrd € nach oben. In der Sparte Automotive fielen die Zuwächse etwas bescheidener aus. Die Umsatzprognose für 2016 wurde auf 5,6 Mrd € angehoben und das Margenziel von 6% bestätigt. In der Sparte Defence dürfte sich der Aufwärtstrend fortsetzen. Deutschland wird den Wehretat jährlich um 20 bis 25 Mrd € aufstocken müssen, um seine Verpflichtungen in der NATO zu erfüllen.
Zudem sind jährlich weitere 4 Mrd € nötig, um die Ausrüstung der Bundeswehr zu modernisieren. Aber auch im Ausland winken lukrative Geschäfte. In Australien hofft Rheinmetall auf einen 7,3 Mrd € schweren Panzerauftrag. Die Entscheidung fällt in den nächsten Wochen. In der Automotive-Sparte sollte es ebenfalls wieder stärker aufwärts gehen. Denn die Sparte hat margenstarke Komponenten für Elektrofahrzeuge im Programm. Im Übrigen werden beide Sparten künftig enger zusammenarbeiten, um Synergien zu heben.



