Liebe Leser,
trotz eines starken Service-Geschäfts konnte Kone den Umsatz im vergangenen Jahr nur um 1,6% steigern. Geplant war ein Wachstum von 2 bis 6%. Der Gewinn lag sogar leicht unter Vorjahresniveau und verfehlte sowohl unsere als auch die konzerneigenen Erwartungen. Dennoch wird die Dividende kräftig erhöht. Getroffen hat Kone einzig sein Margenziel. Das operative Ergebnis lag bei 1,29 Mrd €. Entsprechend verbesserte sich die Marge von 14,4 auf 14,7%.
In Asien hat Kone deutlich schlechter abgeschnitten
Kone hat in allen Regionen neue Produkte auf den Markt gebracht, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Allerdings gingen weniger Bestellungen ein und auch die Auslieferungen gingen zurück. Insgesamt hat die Auftragsentwicklung nicht überzeugt. Zwar wuchs der Auftragsbestand um 4,7% auf 8,6 Mrd €, der Auftragseingang schrumpfte jedoch um 4,2% auf 7,62 Mrd €.
Damit errechnet sich eine schwache Book-to-Bill-Ratio von knapp 0,9. Hinsichtlich der Umsatzentwicklung stach lediglich Amerika hervor. In Asien hat Kone deutlich schlechter abgeschnitten. Verantwortlich waren die geringere Nachfrage in China und Indien sowie der harte Preiskampf. Auch im laufenden Jahr wird die Wettbewerbsintensität kaum nachlassen, sodass sich auch das Wachstumstempo weiter verlangsamen wird. Entsprechend enttäuschend fiel die Jahresprognose aus.



