AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Steigende Inflation: Hat das Endspiel begonnen?

Steigende Inflationsraten deuten auf den Beginn des Endspiels hin. Unfassbar: Opportunist Greenspan setzt seine Politik mit dem Goldstandard gleich. - Auch für "Starökonom" Kenneth Rogoff sind wir jetzt die Zahlesel.

 

Von Claus Vogt

Wie Sie wissen, verfolgen Roland Leuschel und ich schon seit der Recherche für unser Buch „Das Greenspan-Dossier“, das im Jahre 2003 erschienen ist, sehr genau, was uns Ex-Fed-Präsident Alan Greenspan zu sagen hat. Dessen Geldpolitik haben wir bereits damals scharf kritisiert. Zu einer Zeit also, in der die staatstragenden Massenmedien noch voll des Lobes waren für diesen Mann und seine völlig verantwortungslose Politik.

 

Nun hat der ehemalige US-Notenbanker in der aktuellen Zeitschrift des World Gold Council ein dreiseitiges Interview gegeben, bei dem ich mir angesichts des hier zum Ausdruck kommenden Sinneswandels Greenspans die Augen reiben muss.

 

Wer von Ihnen unser Buch gelesen hat, weiß, dass wir ihn damals schon als den schlechtesten Zentralbanker aller Zeiten bezeichnet haben. Diese Bewertung mussten wir später zwar noch einmal überdenken, nachdem sein Nachfolger Ben Bernanke eine noch irrwitzigere Geldpolitik durchführte als Greenspan.

 

Revidieren mussten wir sie allerdings nicht. Denn Bernankes Politik folgte lediglich der inneren Logik der von Greenspan vertretenen geldpolitischen Doktrin. Deshalb sind wir weiterhin der festen Überzeugung, dass Greenspan sich den Titel „Schlechtester Zentralbanker aller Zeiten“ in jeder Hinsicht verdient hat. Denn er hat in seinen 18 Jahren als Chef der mächtigsten Zentralbank der Welt maßgeblich dazu beigetragen, dass sich das Finanzsystem auf dem Weg in den Abgrund befindet, der Wohlstand abnimmt und die Demokratie bedroht ist.           

                                                                         

Unfassbar: Opportunist Greenspan setzt seine Politik mit dem Goldstandard gleich           

In dem oben erwähnten Interview zeigt sich Greenspan wieder einmal als allglatter und extrem selbstgerechter Opportunist. Zu meiner Verwunderung verteidigt er zunächst den Goldstandard und stellt völlig zu Recht fest, dass dieser zu einer Epoche außergewöhnlichen Wohlstands geführt habe. Ebenfalls korrekt ist seine Feststellung, dass damals nicht der Goldstandard versagt habe, sondern die Politik. Schließlich weist er sogar darauf hin, dass unter dem Goldstandard die extreme Verschuldung, in die sich die Welt manövriert hat, schlicht und einfach nicht möglich gewesen wäre. Absolut richtig, aber leider viel zu spät erkannt.

 

Denn dass die von ihm durchgeführte ultralaxe Geldpolitik die notwendige Voraussetzung war, diese Schuldenberge zu kreieren, erwähnt er in diesem Interview natürlich mit keinem Wort. Obwohl er mit ebendieser ultralaxen Geldpolitik die Hauptverantwortung trägt an dem fragilen Zustand, in dem sich die Weltwirtschaft und das Finanzsystem heute befinden, hat er sogar die Chuzpe zu behaupten, er sei stets Signalen gefolgt, die es auch unter dem Goldstandard gegeben hätte. Ich finde, selbstgerechter und verlogener kann man sich die Welt wohl kaum zurechtbiegen.

 

Doch damit nicht genug. Jetzt fordert er, der stets der Deregulierung des Bankensektors das Wort geredet hat, sogar höhere Eigenkapitalquoten des Bankensektors – mit der erneut korrekten Begründung, dass alle Krisen der vergangenen Jahrzehnte geldpolitischer Natur gewesen sind. Was für ein Heuchler.

 

Für mich ist dieses Interview nur ein weiterer Beleg für die Verlogenheit moderner Zentralbankbürokraten. Diese Damen und Herren wissen sehr genau, was sie angerichtet haben. Und Sie wissen auch, dass es keinen schmerzlosen Weg mehr aus der Misere gibt, die sie herbeigeführt haben, und die in einer Katastrophe enden wird.         

                                                                         

Auch für „Starökonom“ Kenneth Rogoff sind wir jetzt die Zahlesel   

In diesem Lichte sollten Sie auch die jüngste Aussage des Harvard-Ökonomen Kenneth Rogoff sehen. Plötzlich weiß auch dieser elitäre US-Wirtschaftswissenschaftler, dass die Euro-Krise nicht etwa gelöst wurde und dass Deutschland eine große Rechnung für die Euro-Rettungspolitik ins Haus steht. „Die Last der deutschen Schulden ist höher, als die Zahlen es vermuten lassen. Sie sind nicht in der Bilanz, aber eines Tages werden sie fällig - und die Deutschen sollten darauf vorbereitet sein“, so Rogoff in einem aktuellen Interview mit der Zeitschrift „Capital“.              

                                                                         

Nehmen Sie diese Worte der wirtschaftspolitischen Elite sehr ernst 

Nehmen Sie diese klaren und programmatischen Worte aus diesem der wirtschaftspolitischen Elite angehörenden Munde ernst. Sie zeigen, dass die Mächtigen der Welt jetzt offenbar der Meinung sind, das deutsche Volk auf das Unausweichliche vorbereiten zu müssen, das auf die völlig verfehlte Geld- und Staatsschuldenpolitik der vergangenen Jahre und die verfehlte "Euro-Rettung" Draghis folgen wird. Mit anderen Worten: Das Endspiel kann beginnen - zumindest in Europa.  

                                                                         

Steigende Inflationsraten deuten auf den Beginn des Endspiels hin               

Weltweit steigen als Folge der ultralaxen Geldpolitik inzwischen die offiziellen Inflationsraten, die die tatsächliche Geldentwertung aber deutlich unterzeichnen. Das gilt auch für Deutschland, wie Sie in meiner am Dienstag, den 21. Februar erscheinenden März-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren nachlesen können.

 

Lassen Sie sich durch die steigenden Aktienkurse und die Ruhe an den Finanzmärkten nicht täuschen. Unter der Oberfläche brodelt es. Und zwar gewaltig. Bereiten Sie sich darauf vor, dass die nächste große Krise bald beginnt. Sie wird das Geschehen des Jahres 2008 als harmloses Vorspiel erscheinen lassen. Sorgen Sie mit der richtigen Anlagestrategie dafür, dass Sie in diesen schweren Zeiten zu den Gewinnern gehören werden. Krisensicher Investieren hilft Ihnen dabei. Mit unabhängigen und kritischen Analysen, die Sie dabei unterstützen, den Lügenschleier moderner Propaganda zu durchschauen, sowie mit konkreten Anlageempfehlungen in Form eines konservativen, eines dynamischen und eines Trading-Depots. Bestellen Sie noch heute die gewinnbringende Börsenpublikation Krisensicher Investieren – 30 Tage kostenlos.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) lehnt zusätzliche Mittel für die Deutsche Bahn zur Verbesserung der Pünktlichkeit ab. Das berichtet die "Rheinische Post" (Samstagausgabe).

"In [ ... ]

Frankreich hat sich am Freitag mit einem 3:1 gegen Norwegen den Gruppensieg in Gruppe I gesichert. Im Parallelspiel setzte sich Senegal klar mit 5:0 gegen den Irak durch und wahrte damit seine Minimalchance [ ... ]

Nach dem Aus für das Fregattenprojekt F-126 fordert die Gewerkschaft IG Metall die Einbeziehung der gesamten deutschen Werftenindustrie beim Alternativprojekt, dem geplanten Bau von acht Fregatten [ ... ]

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat ein Infrastrukturbeschleunigungsgesetz auf den Weg gebracht, mit dem Kasernen, Flugplätze oder Munitionsdepots für die Bundeswehr künftig [ ... ]

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) hat mit Unverständnis auf die jüngste Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump reagiert.

"Die Medienregulierung großer Plattformen sollte [ ... ]

Bijan Moini, Leiter des Teams der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), das ein Gutachten zur Verfassungswidrigkeit der AfD vorgelegt hat, hat das Bundesamt für Verfassungsschutz kritisiert.

Das [ ... ]

In der Freitags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen.

Sie lauten 17, 25, 35, 39, 41, die beiden "Eurozahlen" sind die 5 und die 9. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Die [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.