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Commerzbank schockt die Anleger!

Liebe Leser,

in der letzten Woche stockte den Anlegern der Commerzbank sicher der Atem. Haben doch die Nachrichten von dem extremen Verlust des Vorjahres und den Verlusten, die gerade innerhalb nur einer Handelswoche zu verzeichnen waren, die Anleger regelrecht geschockt. Wie soll es hier nun weitergehen?

  • Eine Horrorwoche! So lässt sich wohl mit Fug und Recht bezeichnen, was die Commerzbank in der vergangenen Woche hat erleben müssen. Wie Christian Lehbau berichtete, hat die Aktie innerhalb einer Handelswoche ein Minus von sage und schreibe 9,12 Prozent einfahren müssen, das ist so viel wie zuletzt im Mai 2016. So haben sich wieder fast 13 Prozent zwischen das Jahreshoch und den Schlussstand vom 10. Februar geschoben. Die fundamentalen und charttechnischen Aspekte scheinen die Bankenrally bei der Commerzbank wohl zu beenden.
  • Schockierende Geschäftszahlen! Was in der letzten Woche wohl am meisten geschockt hat, waren die Geschäftszahlen für 2016. Denn diese haben einen Gewinneinbruch von 75 Prozent mitmachen müssen. Hier kann man wohl froh sein, dass nach den belastenden Schiffskrediten und Abschreibungen mit 279 Millionen Euro einen Gewinn hat erzielen können.
  • Aktienverkäufe! Ob dieser Gesamtsituation scheinen die Anleger jedoch urplötzlich verschreckt und stoßen die Aktie reihenweise ab. Wohl auch deshalb fällt die Commerzbank-Aktie mit 7,37 EUR auf den tiefsten Stand seit Jahresbeginn zurück.
  • Fällige Konsolidierung! Der Einbruch der Commerzbank-Aktie könnte auch eine fällige Konsolidierung sein. Schließlich war der Kurs von August 2016 bis Januar um 65 Prozent gestiegen. Doch auch wenn die aktuelle Konsolidierung als natürlich bezeichnet werden kann, machen sich die Aktionäre natürlich Sorgen.

Commerzbank_120202017

  • „An einem simplen horizontalen Widerstand bei ca. 8,50 EUR, der sich bis bis Mai 2013 zurückverfolgen lässt“, so Christian Lehbau in der letzten Woche, „war Schluss. Auch der steigende Keil seit Sommer 2016, den wir hier an dieser Stelle immer wieder als nicht nachhaltig eingestuft haben, macht die charttechnische Situation keinesfalls besser. Im Gegenteil: Aus diesem Keil ist die Aktie nun schon nach unten ausgebrochen und auch der damit verbundene Aufwärtstrend wurde verletzt.“

Könnte der Commerzbank nun die Wiederaufnahme des übergeordneten Abwärtstrends drohen? Und könnten wieder die Tiefs aus 2016 ansteuert werden? Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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