Liebe Leser,
letzte Woche beschäftigten die Nachrichten zu Schindler die Gemüter der Anleger, denn Schindler ist in den ersten 9 Monaten nicht nur vielversprechend gewachsen, sondern kann auch eine deutlich bessere Auftragslage nachweisen. Volker Gelfarth hat sich das Unternehmen in der letzten Woche genauer angesehen:
- Gute Ergebnisse! Schindler muss sich nicht verstecken. Denn der Auftragseingang zog um 4,3% auf 7,68 Mrd SFr an und der Auftragsbestand stieg um 8,1% auf den Rekordwert von 10,1 Mrd SFr.
- Regionale Erfolge! Am Erfolgreichsten ist das Unternehmen in Europa, doch auch das US-Geschäft zieht stark an. So konnte sich Schindler einen Großauftrag der Stadt Atlanta über die Modernisierung und Wartung von 109 Aufzügen und 116 Rolltreppen sichern. In China sieht es allerdings eher mau aus.
- Gewinnprognose! Für das Gesamtjahr hatte der Konzern ein Umsatzwachstum von 3 bis 5% in Aussicht gestellt, doch die Gewinnprognose wurde aufgrund von Sondereffekten auf 780 bis 830 Mio SFr vor Anteilen Dritter erhöht. Denn nicht nur hat Schindler das Japan-Geschäft verkauft, auch der ALSO-Anteil wurde auf unter 10% reduziert, da es als „zur Veräußerung verfügbare“ Finanzanlage geführt und zum Marktwert bewertet wird. So entstand ein einmaliger Aufwertungsgewinn von 26 Mio SFr., doch mittelfristig wird die Beteiligung vollständig abgebaut.
Kann Schindler nun, zusammen mit General Electric und Huawei, den Aufzug der Zukunft entwickeln und damit weiter überzeugen? Wir halten Sie auf dem Laufenden.



