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Electrolux hat in den ersten 9 Monaten weniger umgesetzt, aber mehr verdient. Der Umsatz sank um 3% auf rund 89 Mrd SKR. Dabei hat Electrolux einen gewaltigen Gewinnsprung hingelegt. Der Gewinn verbesserte sich unterm Strich um 64,1% auf 11,21 SKR pro Aktie. Abzüglich Sondereffekte lag das Plus beim operativen Gewinn noch bei 58%. Getragen wurden die Ergebnisse von einer stabilen Geschäftsentwicklung in Europa und einer erfolgreichen Expansion nach Südafrika.
Electrolux setzt verstärkt auf vertikale Integration und eine horizontale Erweiterung der Produktpalette
Aufgrund der immer härter werdenden Wettbewerbsbedingungen sucht Electrolux sein Glück in neuen regionalen Absatzmärkten. Dieser Schritt scheint richtig zu sein. Die jüngsten Erfolge geben dem Konzern Recht. Electrolux setzt verstärkt auf vertikale Integration und eine horizontale Erweiterung der Produktpalette. Dazu wurde in Südafrika die Kwikot-Gruppe übernommen, die sich auf Heißwassergeräte spezialisiert hat. Das Unternehmen, mit Sitz in Johannesburg, beschäftigt rund 800 Mitarbeiter.
Mit der Übernahme hat sich Electrolux endlich ein kleines Standbein in Afrika aufgebaut. Der schnell wachsende Markt könnte die gesamte Konzernentwicklung beflügeln. Gleichzeitig kann sich Electrolux stärker auf Heißwasserzubereiter und Pumpen spezialisieren. In Europa soll dagegen das Waschmaschinen-Geschäft weiter ausgebaut werden. Dazu denkt der Konzern auch über innovative Geschäftsmodelle nach, wie beispielsweise die Vermietung von Waschmaschinen und Trockner. Ob der Plan aufgeht, bleibt abzuwarten.



