Lieber Leser,
mittlerweile haben die Aktienexperten gleich mehrfach auf die Meldung reagiert, wonach der Fusionsvertrag zwischen Linde und Praxair im April vorgelegt werden soll. In der letzten Woche sind vier neue Studien erschienen, die sich dieses Themas annehmen.
Analyst Laurence Alexander (Jefferies) weist darauf hin, dass lange Zeit die offensiveren Chemiewerte im Fokus der Anleger gestanden hätten. Doch möglicherweise sei bei jenen das Ende der Fahnenstange erreicht, weswegen der den Linde-Titel weiterhin zum Kauf empfiehlt. Am 9. März werden die Jahresabschlusszahlen veröffentlicht.
Analyst Martin Rödiger (Kepler Cheuvreux) geht von einem positiven Sondereffekt aus und hob seine Gewinnprognose an. James Knight von BNP Paribas merkt an, dass die Branche zuletzt von Preissteigerungen profitiert habe. Diese seien möglicherweise aber von kürzerer Dauer als erhofft. Gleichwohl sei mit guten Zahlen zu rechnen.
Michael Schäfer (Commerzbank) merkt an, dass die Performance des Linde-Titels der des Dax seit Dezember hinterherhinkt. Möglicherweise habe dies seine Ursache in der Skepsis, die einige Anleger aufgrund der geplanten Fusion mit Praxair hegen.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- Commerzbank: „Hold“ – 180,00 Euro (+19 %)
- Jefferies : „Buy“- 175,00 Euro (+15 %)
- Kepler Cheuvreux: „Buy“ – 171,00 Euro (+13 %)
- BNP Paribas: „Hold“ – 165,00 Euro (+9 %)



