Liebe Leser,
der kanadische Gold- und Silberminenbetreiber Kinross Gold hat die Geschäftszahlen für 2016 präsentiert und zudem einen detaillierten Ausblick auf die wichtigsten Minenprojekte gewährt. Unterm Strich fällt das Fazit positiv aus
Das Unternehmen erreichte 2016 mit 2,79 Mio. Unzen einen neuen Rekordwert bei der Goldförderung. Das entspricht einem Plus von 7,5% gegenüber 2015. Auch der Umsatz wuchs um fast 14% auf 3,47 Milliarden Dollar. Um seine Position unter den kanadischen Goldproduzenten behaupten zu können, hat Kinross zudem mehrere Projekte am Start, mit denen man den Markt weiter erobern will.
In der Bald Mountain Mine in Nevada etwa wuchs das geschätzte Goldvorkommen aufgrund fortgeführter Exploration auf 2,1 Millionen Unzen an. Dies kommt einer Verdopplung gegenüber den bisherigen Erwartungen gleich. Auch von der Tasiast-Mine in Mauretanien wird erwartet, dass das Projekt ab 2. Quartal 2018 voll anläuft. Kinross rechnet derzeit dort mit einer Förderung von 12.000 Tonnen am Tag oder jährlich 400.000 Unzen Gold – auch dies eine Verdoppelung. In einer zweiten Phase soll die Förderung auf 30.000 Tonnen pro Tag oder 780.000 Unzen Gold pro Jahr gesteigert werden. Eine Machbarkeitsstudie läuft bereits und soll im dritten Quartal 2017 abgeschlossen sein. Kinross hat außerdem zwei weitere Entwicklungsprojekte in Russland.
J. Paul Rollinson, President und CEO äußerte sich folgendermaßen zu den Aussichten:„Für das Jahr 2017 prognostizieren wir ein weiteres Jahr der soliden Produktion, wobei die Kosten voraussichtlich denen im Jahr 2016 entsprechen. Mit Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in Höhe von 827 Millionen US-Dollar zum Jahresende und einer Gesamtliquidität von rund 2,3 Milliarden US-Dollar haben wir die Bilanzstärke und die finanzielle Flexibilität, um diese organischen Möglichkeiten zu finanzieren und eine starke, stetige Produktion und Cashflow in den kommenden Jahren sicherzustellen.“



