Lieber Leser,
rund 3% fester startete die Aktie der Deutschen Telekom in den Montagshandel. Verantwortlich hierfür waren in erster Linie Fusionsgerüchte, die aber nicht den rosa Riesen selbst, sondern lediglich die Tochter T-Mobile US betrafen.
Höherer Verkaufspreis für T-Mobile US denkbar
Medienberichten zufolge bereitet der japanische Softbank-Konzern einen neuerlichen Versuch vor, T-Mobile US mit dem Telekommunikationsanbieter Sprint zu fusionieren, der zu dem Mediengiganten aus dem Land der aufgehenden Sonne gehört. Offenbar spekulieren nicht wenige Marktteilnehmer auf ein höheres Übernahmeangebot für T-Mobile US, das für die Deutsche Telekom natürlich eine feine Sache wäre.
Wichtige Widerstände in Sichtweite
Allzu üppig dürfte der Aufschlag – so es denn überhaupt einen gibt – jedenfalls nicht ausfallen. Immerhin war die US-Tochtergesellschaft der Telekom den Japanern schon bislang satte 50 Mrd. US-Dollar wert. Sollte die Erhöhung wider Erwarten aber doch so hoch ausfallen, dass die Aktie der Deutschen Telekom die Widerstandszone zwischen 16,50 und 17,35 Euro nach oben durchbricht, ist es aus technischer Sicht nicht ausgeschlossen, dass die Anteilsscheine in absehbarer Zeit unter 20 Euro nicht mehr zu bekommen sind. Dieses Szenario ist jedoch mit vielen Fragezeichen versehen. Aber im Hinblick auf die solide Dividendenrendite sind einige T-Aktien als Alternative zum Geldmarkt sicherlich bedenkenlos vertretbar.



