AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

RWE: Alarmstufe rot?

Liebe Leser,

Alarmstufe rot bei RWE? Ich würde sagen: bedingt. Natürlich weist der Energieriese nach -170 Mio. Euro in 2015 (Nettoergebnis) nun für das abgelaufene Geschäftsjahr einen erneuten Verlust aus, der mit 5,7 Mrd. Euro geradezu horrende Dimensionen angenommen hat. Doch gleichzeitig kann RWE seine Nettoverschuldung kräftig senken, was mir persönlich zuvor am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat. Und es hat den Anschein, als sei das Schlimmste endlich ausgestanden. Für das laufende Geschäftsjahr will der Konzern sogar wieder eine Dividende ausschütten, wie er ankündigte.

Zudem muss ich anfügen, dass sich der Verlust im Wesentlichen aus Wertberichtigungen ergibt. Also hier wurde kein echtes Geld verbrannt, sondern Buchwerte anders bewertet. Echtes Geld geht durch die einmalige Einzahlung in den Atomenergiefonds verloren. Die Wertberichtigungen wiederum beziehen sich vorwiegend auf die Kraftwerkssparte, deren Einnahmen nun aufgrund geringerer Erwartungen an den Großhandelspreis für Strom dauerhaft zurückgehen werden.

Stammaktionäre schauen in die Röhre

Aufgrund des Verlustes wird der Konzern wie im Vorjahr keine Dividende für Stammaktien ausschütten. Für Vorzugsaktien beträgt der Vorschlag für den Ausschüttungsbetrag immerhin 0,13 Euro je Aktie – auch dies der gleiche Wert wie 2015. Zu den Stammaktionären zählen unter anderem Kommunen aus Nordrhein-Westfalen, die die jährliche Gewinnausschüttung fest in ihrem Haushalt verplant haben. Die klammen Stadtkämmerer schauen nun zum zweiten Mal in Folge in die Röhre.

Der Vorstand weiß um die angespannte Stimmungslage und versucht mit dem Ausblick auf 2017 zu beschwichtigen: „Auf Basis der Erwartungen für 2017 strebt der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr eine Dividende auf Stamm- und Vorzugsaktien in Höhe von 0,50 Euro an. Ziel des Vorstands ist es, dieses Dividendenniveau auch in den Folgejahren mindestens zu halten.“

Nettoverschuldung um 2,8 Mrd. Euro gesunken

Und die eingangs angesprochene Nettoverschuldung? Sie sank um knapp 3 Mrd. Euro auf 22,7 Mrd. Euro. Warum ist das so wichtig? Die Einnahmen von RWE werden aller Voraussicht nach sinken durch die Abspaltung von innogy, durch den Preisverfall bei Strom, den Atomausstieg etc. Je höher die Schulden sind, umso mehr fressen sie von den geringeren Erlösen weg. Die Zinsen wollen schließlich bedient, die Raten getilgt werden. Wenn sich der Konzern nicht hoffnungslos überschulden will, muss er dringend den Schuldenberg abbauen. Innerhalb von zwei Jahren konnte RWE nun trotz Krise mehr als 8 Mrd. Euro der Verbindlichkeiten tilgen. Das macht Hoffnung.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich nach dem schweren Doppelerdbeben in Venezuela erschüttert gezeigt. "Die Nachrichten vom fürchterlichen Erdbeben in Venezuela machen tief betroffen", [ ... ]

EZB-Direktorin Schnabel kündigt weitere Zinserhöhungen an

Die Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, hat weitere Zinserhöhungen im Euroraum in Aussicht gestellt. "Um die Inflation mittelfristig wieder auf unseren Zielwert von [ ... ]

Bauministerin Verena Hubertz (SPD) will im kommenden Jahr beim Wohngeld weniger als bisher gedacht einsparen. Das geht aus dem Gesetzentwurf ihres Ministeriums hervor, aus dem der "Tagesspiegel" in seiner [ ... ]

Die Bundesregierung kommt der Tourismuswirtschaft bei einem Reizthema entgegen. Die Entgelte des für die Branche wichtigen Reisesicherungsfonds werden halbiert. Außerdem wird das Sicherheitskonzept [ ... ]

Der frühere Fußball-Nationalelfkapitän Ilkay Gündogan sieht den Einfluss von Expertenmeinungen kritisch. Er kenne Profis, die in der Halbzeitpause ihren Namen gegoogelt hätten, [ ... ]

Die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn ist auf einen historischen Tiefstwert gesunken. Wie die "Bild-Zeitung" aus der Unternehmensspitze erfahren haben will, lag sie im Juni bei unter [ ... ]

Ein von einer Bürgerrechtsorganisation erstelltes Gutachten bescheinigt der AfD Verfassungswidrigkeit. Das Argument, ein Verbotsantrag werde scheitern, sei mit diesem neuen Gutachten "nicht mehr haltbar", [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.