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BASF: Steigender Druck auf die Margen?

Lieber Leser,

der Ludwigshafener Chemieriese BASF hat mit den zuletzt vorgelegten Zahlen zum Schlussquartal 2016 die Markterwartungen erfüllen können. Der Umsatz fiel mit einem Plus von 7 Prozent auf 14,9 Mrd. Euro sogar besser aus als die Analysten vorausgesagt hatten.

Für das laufende Jahr schlug die Konzernführung um Vorstandschef Kurt Bock eher zurückhaltende Töne an, obwohl sich die Lage in der Chemiebranche nicht zuletzt wegen steigender Ölpreise deutlich aufgehellt hat. Demnach soll der Umsatz nochmals deutlich zulegen und auch der operative Gewinn (Ebit) soll verbessert werden. Im vergangenen Jahr wurde ein Ebit in Höhe von 6,3 Mrd. Euro erzielt.

Blick an die Börse

Die Aktie tut sich indes seit Mitte Dezember enorm schwer. Von der Aufbruchsstimmung, die dem DAX-Titel zuvor binnen drei Monaten zu einem Kurszuwachs von knapp 25 Prozent verholfen hatte, ist nicht mehr viel zu spüren. Seither hat das Papier eine deutliche Seitwärtsphase eingeschlagen. Auch auf Analystenseite ist man uneins, wohin die Reise gehen wird.

Positiv gestimmt ist die französische Investmentbank BNP Paribas, die BASF nach Zahlen auf „Outperform“ belassen und das Kursziel von 92 auf 94 Euro angehoben hat. Analyst James Knight geht von einem starken ersten Halbjahr aus und ist davon überzeugt, dass die konservativen Zielsetzungen für 2017 übertroffen werden können.

Ins selbe Horn stößt auch die Deutsche Bank, die ihr „Buy“-Votum bestätigte und das Kursziel von 95 auf 101 Euro anhob. Der Experte Tim Jones bescheinigte dem Unternehmen einen guten Start ins neue Jahr und erwartet für 2017 ebenfalls einen höheren Betriebsgewinn als die Prognosen suggerieren.

Deutlich pessimistischer ist das US-Analysehaus Bernstein Research, das den fairen Kurs zwar von 64 auf 66 anhob, die Einstufung aber auf „Underperform“ beließ. Analyst Jeremy Redenius befürchtet eine nachlassende Wachstumsdynamik 2017 und zudem steigenden Druck auf die Margen.

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