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Aixtron: Der 3. März könnte für neuen Schwung sorgen!

Lieber Leser,

nach dem Absturz auf knapp 3,00 Euro hat sich die Aktie des Chipanlagenbauers Aixtron nach der Jahreswende zunächst spürbar erholen können. Bis Mitte Februar verteuerte sich das Papier um gut 22 Prozent. Doch alle Hoffnungen auf eine nachhaltige Kurserholung scheinen nun schon wieder dahin zu sein, nachdem es in den vergangen 2 Wochen um knapp 15 Prozent gen Süden ging. Auch die zum Ende der letzten Woche vorgelegten Zahlen zum vierten Quartal/Gesamtjahr 2016 konnten für keine frischen Impulse sorgen.

Wie sind die Zahlen ausgefallen?

Nach einer Umsatzverbesserung im vierten Quartal standen für das Gesamtjahr Erlöse von 196,5 Mio. Euro zu Buche. Damit bewegt sich das Unternehmen auf dem Niveau des Vorjahres, als 197,8 Mio. Euro umgesetzt wurden. Eine schmerzhafte Konstante ist hingegen das defizitäre Nachsteuerergebnis. 2016 summierten sich die Verluste auf 24 Mio. Euro. Der freie Cash-Flow fiel mit minus 42,9 Mio. Euro ebenfalls tiefrot aus. Immerhin konnte im Schlussquartal ein Nettoüberschuss von 6,4 Mio. Euro erzielt werden – vielleicht so etwas wie ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Keine guten Aussichten

Doch mit dem überaus mauen Ausblick für 2017 hat das Management alle aufkommenden Hoffnungen gleich wieder im Keim erstickt. Aixtron geht beim Auftragseingang von einem Rückgang auf 180 bis 210 Mio. Euro aus, nachdem die Bestellungen im Vorjahr einen Wert von 225 Mio. Euro erreichten. Beim Umsatz wird keine signifikante Verbesserung erwartet. Zudem rechnet man aufgrund höherer Entwicklungsausgaben mit einem höheren Fehlbetrag.

Steht Rückkehr in den TecDAX kurz bevor?

Kurzfristig könnte die Wiederaufnahme in den TecDAX für ein wenig Schwung sorgen. Nach der sich abzeichnenden Übernahme durch den chinesischen Investor FGC musste Aixtron selbigen im Herbst letzten Jahres verlassen. Doch bekanntlich scheiterte der Deal aufgrund des Vetos in den USA. Die deutsche Börse wird am 3. März über mögliche Änderungen in den Indizes entscheiden. Aixtron könnte anstelle von Stratec in den Technologie-Index aufrücken.

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