Lieber Leser,
zu Beginn des Jahres konnte die Aktie des Energieunternehmens Royal Dutch Shell bei 26,86 Euro ein neues 52 Wochen-Hoch erreichen. Seither haben sich aber einige Anleger entschieden, Gewinne mitzunehmen und es ist mit dem Kurs wieder abwärts gegangen. Der Trend wurde noch dadurch verstärkt, dass die Zahlen des vierten Quartals hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Lesen Sie hier, wie die Analysten die Lage einschätzen.
Aktienexperte John Rigby (UBS) ist der Meinung, dass die Kennziffern im großen und ganzen doch nicht wirklich überrascht hätten, auch wenn der Markt darauf zunächst enttäuscht reagiert hat. Die strategischen Fortschritte des Konzerns ließen sich dennoch nicht von der Hand weisen. Die Belastungen würden sich nicht nachhaltig auf die Nettoliquidität auswirken, so Rigbys Einschätzung.
Dieser Aspekt wird auch von Analyst Chrystian Malek (JPMorgan) aufgegriffen. Im Fokus seiner Studie steht das Geschäft mit Flüssiggas, auch LNG genannt. Hiermit könne Shell ein wichtiges Wachstum generieren, was sich positiv auf den Free Cashflow auswirken dürfte.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- JPMorgan: „Overweight“ – 30,68 Euro (+24 %)
- UBS: „Overweight“ – 29,36 Euro (+18 %)



