Lieber Leser,
auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob sich die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers K+S vom Schlimmsten erholt hat. Seit der Titel Ende September sein Jahrestief bei 15,80 Euro erreichte, ist es mittlerweile schon wieder um 40 Prozent aufwärts gegangen. Aber ist damit wirklich schon das Schlimmste überstanden? Werfen wir einen Blick in die aktuellen Aktienanalysen zum Thema K+S:
Markus Mayer (Baader Bank) richtet den Fokus auf die Kali-Bestände in den USA. Diese seien, was das Jahr 2016 betrifft, vom Markt anscheinend unterschätzt worden. Die Anleger sollten in Bezug auf K+S daher Vorsicht walten lassen. Gleichwohl könnten in naher Zukunft auch positive Nachrichten die Oberhand gewinnen.
Thorsten Strauß (NordLB) hält weitere Kursgewinne für unwahrscheinlich und hat seine Kaufempfehlung daher gestrichen. Die erteilte Versenkungsgenehmigung sei an Auflagen gebunden, daher könne keine endgültige Entwarnung gegeben werden. Yonah Weisz (HSBC) ist hingegen der Meinung, dass es in 2017 mit K+S wieder aufwärts gehen werde.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- NordLB: „Halten“ – 23,00 Euro (+1 %)
- Baader Bank: „Hold“ – 21,00 Euro (-7 %)
- HSBC: „Hold“ – 20,00 Euro (-12 %)



