Lieber Leser,
die RWE-Aktie konnte sich in dieser Woche mit Hilfe des Gesamtmarktes erholen. Damit bleibt aus der markttechnischen Perspektive eine geringfügige Wahrscheinlichkeit einer Bodenbildung weiterhin bestehen.
Ebenfalls unterstützend scheint die generelle Stabilität im Versorgersektor zu sein. Zwar wird die Aktienmarkt-Rally weiterhin durch die geplanten Maßnahmen des neuen US-Präsidenten Donald Trump geschürt, was auch offensive Titel aus dem Finanz- und dem Automobilsektor unterstützt. Defensive Titel scheinen jedoch als Absicherung im Verlauf immer höherer Index-Kurse vermehrt nachgefragt zu sein, wie die einzelnen Sektorindizes andeuten.
100-Wochendurchschnitt erreicht
Im Zuge der Erholung hat die RWE-Aktie zuvor den 100-Wochendurchschnitt als ersten wichtigen technischen Widerstand nicht überwinden können. Aktuell testet sie diesen jedoch erneut an. Hier sollte die Aktie zunächst einmal rüber, um eine Bodenbildung aus der markttechnischen Perspektive wahrscheinlicher zu machen. Schlusskurse auf Tagesbasis über 15,00 Euro je Aktie würden den Ausbruch bestätigen.
Danach kommt der 200-Wochendurchschnitt sowie die langfristige Abwärtstrendlinie als Ziele auf die Agenda. Beide verlaufen aktuell knapp über 20,00 Euro je Aktie, dürften im Laufe der nächsten Wochen jedoch etwas tiefer verlaufen.



