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U.S. Steel hat die Eckdaten für das Geschäftsjahr 2016 präsentiert. Demnach machen dem Konzern das schwierige wirtschaftliche Umfeld und das weltweite Überangebot auf dem Stahlmarkt weiter zu schaffen. So ist im 4. Quartal erneut ein Fehlbetrag angefallen, der mit 105 Mio $ allerdings deutlich niedriger ausfiel als im Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg um 3% auf 2,65 Mrd $. Im Gesamtjahr schrumpfte der Umsatz um 11%. Unterm Strich fiel ein Verlust in Höhe von 440 Mio $ an.
Der Konzern will 202 entlassene Mitarbeiter wieder einstellen
Die roten Zahlen sind in erster Linie auf nicht zahlungswirksame Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten zurückzuführen. Ein Lichtblick war das operative Ergebnis (EBIT) im 4. Quartal der Sparte U.S. Steel Europa, deren Produkte für den Autobau benötigt werden. Hier legte das EBIT von 6 auf 63 Mio $ zu. Der Absatz nahm um 28,4% auf 1.261 Tonnen zu. Der Verkaufspreis konnte leicht erhöht werden. Schwierig bleibt das Röhrengeschäft.
Obwohl der Absatz zunahm, weitete sich der Verlust auf der Basis EBIT auf 87 Mio $ aus. Der Preis pro Tonne fiel durch Importe und dem damit erhöhten Wettbewerb um 19,3% auf 1.027 $. U.S. Steel plant das stillgelegte Werk Keetac in Minnesota im März wieder in Betrieb zu nehmen. In diesem Zusammenhang will der Konzern 202 entlassene Mitarbeiter wieder einstellen. Das muss ein Zugeständnis an Trump sein. Das Management sollte eher die Kosten ernsthaft in Angriff nehmen, um die Margen zu verbessern.



