Liebe Leser,
die Konsumenten haben immer weniger Lust auf Frühstücksflocken und andere Snacks. Aber auch der starke Dollar und die Dekonsolidierung der Aktivitäten in Venezuela haben die Geschäftsentwicklung gebremst. Für das abgelaufene Jahr musste Kellogg erneut einen Umsatzrückgang melden. In allen Regionen hat der Konzern schlechter abgeschnitten. Der Gewinn stieg dagegen um 13%.
Die Produktion in Bremen soll aufgrund von Überkapazitäten eingestellt werden
Klammert man Sondereffekte wie die Kosten für das laufende Sparprogramm Project K und die Aufgabe des Venezuela-Geschäfts aus, hätte Kellogg gut 1,3 Mrd $ verdient. Im laufenden Jahr wird sich die Nachfrage nach Snacks und Produkten rund um das Frühstück weiter abschwächen. Entsprechend wird das Sparprogramm verlängert und verschärft.
Statt 425 bis 475 Mio $ bis Ende 2018 will der Konzern jetzt 600 bis 700 Mio $ bis Ende 2019 einsparen. Unter anderem wird die Produktion in Bremen aufgrund von Überkapazitäten sukzessive bis Mitte 2018 eingestellt. 200 Mitarbeiter sind betroffen. Aber auch in den USA stehen 1.100 Stellen in der Logistik zur Disposition. Im laufenden Jahr erwartet das Management einen Umsatzrückgang um 2% auf Basis konstanter Wechselkurse.



