Lieber Leser,
die Präsentation der vorläufigen Jahreszahlen des Versorgers RWE hat gleich mehrfach für neue Studien der Aktienanalysten gesorgt. Hier ein Überblick über die acht Einschätzungen, die seit dem 22. Februar erfolgt sind.
Peter Crampton (Macquarie) gesteht dem RWE-Titel am meisten Aufwärtspotenzial zu. Er ist der Meinung, dass der Markt die Gewinnperspektiven unterschätzt. Zwar ist die Dividende für dieses Jahr gestrichen worden (Stammaktien), doch für das kommende Jahr wurde eine Ausschüttung in Aussicht gestellt.
Auch Alberto Gandolfi (Goldman Sachs) sieht ein günstiges Chance-/Risiko-Verhältnis, selbst wenn die Zahlen noch nicht endgültig seien. Die Abschreibungen des Versorgers gingen zurück, weswegen mit höheren Gewinnen zu rechnen sei. Dieser Meinung schließt sich Analyst Martin Brough von der Deutschen Bank an. Mark Lewis (Barclays) lässt seine Einschätzung vorerst unverändert, auch wenn der vorläufige Überschuss über seinen Erwartungen lag.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- Macquarie: „Outperform“ – 17,50 Euro (+26 %)
- Goldman Sachs: „Neutral“ – 16,00 Euro (+15 %)
- S&P Global: „Buy“ – 15,00 Euro (+8 %)
- Commerzbank: „Hold“ – 15,00 Euro (+8 %)
- Merill Lynch: „Neutral“ – 14,90 Euro (+7 %)
- Independent Research: „Halten“ – 13,70 Euro (-2 %)
- Deutsche Bank: „Hold“ – 13,50 Euro (-3 %)
- Barclays: „Equal Weight“ – 13,10 Euro (-6 %)



