Lieber Leser,
nun hat sich also auch ein bedeutendes Wirtschaftsmagazin dazu hinreißen lassen, eine Verleumdungskampagne gegen Wirecard zu starten – und legte sich damit genauso auf die Nase, wie alle anderen zuvor. Der vom dem Online-Portal des Magazins verfasste Vorwurf einer Bilanzmanipulation – eine Forderungsposition sei von Wirecard nicht erklärt worden – wurde schon tags darauf vom Unternehmen widerlegt. Und zwar mit dem expliziten Hinweis, wo die Erläuterungen zur fraglichen Position in der Bilanz zu finden seien. Eine peinliche Recherchearbeit …
Ich finde es nach wie vor bemerkenswert, mit welcher Hartnäckigkeit die Wirecard-Leerverkäufer ihre Schmutzkampagnen gegen das Unternehmen verfolgen. Immerhin ist der Anteil der Leerverkäufe in den letzten Wochen etwas geschrumpft:

Lag der Anteil der leerverkauften Wirecard-Aktien Ende Januar noch bei 11,91% des Streubesitzes, so sind es aktuell „nur“ noch 10,83%. Allerdings:
Mit derzeit 45,32 Euro hat sich die Wirecard-Aktie inzwischen wieder deutlich ihrem Allzeithoch bei 48,96 Euro angenähert. Offensichtlich haben die leerverkaufenden Hedgefonds die Chance im Dezember verpasst, zu Kursen zwischen 38,59 Euro und 41,00 Euro noch größere Batzen ihrer Short-Positionen zu günstigen Preisen zu verscherbeln.
Sollte sich unter den Anlegern endlich mal die Einsicht durchsetzen, dass Wirecard auf diese miese Weise nicht zu Fall zu bringen ist, dann dürfte es für die Hedgefonds äußerst ungemütlich werden.



