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E.ON: Helfen diese Projekte beim Turnaround?

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E.ON hat jüngst über eine neue Partnerschaft in den Niederlanden sowie eine Beteiligung an einem deutschen Technologieunternehmen informiert. Der Energiekonzern sucht demzufolge nach den Milliardenverlusten der letzten Jahre sowie der Abspaltung des ehemaligen Tochterunternehmens Uniper weiter nach einer breiteren Aufstellung.

Ausbau des Geschäftsfelds Kundenlösungen

Mit Dow Benelux hat her deutsche Konzern eine langfristige Partnerschaft vereinbart. Diese sieht vor, dass E.ON für Dow eine neue Kesselanlage im niederländischen Terneuzen bauen wird. Der hocheffiziente Dampferzeuger soll in Besitz von E.ON bleiben, das auch als Betreiber fungieren soll. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2019 geplant.

„Als erste große dezentralisierte Energielösung in den Niederlanden für einen weltweit tätigen Industriekonzern stellt dieses Projekt für E.ON einen wichtigen Schritt hinsichtlich des Ausbaus des Geschäftsfelds Kundenlösungen dar“, schreibt der Energiekonzern in einer Pressemitteilung. „Nachhaltige Energielösungen, die Wert für unsere Kunden schaffen, sind eine wichtige strategische Säule für E.ON“, ergänzt Bernd Schumacher, Geschäftsführer bei E.ON Connecting Energies. Das Unternehmen werde sein Angebot in den Niederlanden weiter ausbauen.

E.ON setzt auf Brennstoffzellenheizungen

Zudem beteiligt sich der Energiekonzern an dem Münchner Technologieunternehmen Elcore, das energieeffiziente Brennstoffzellenheizungen herstellt, die sowohl Strom als auch Wärme erzeugen. Einsatzgebiete sind Häuser für ein bis zwei Familien. Im Rahmen der Investition hat E.ON auch eine Vertriebspartnerschaft geschlossen. So können Kunden von Elcore in Zukunft klimaneutrales Ökoerdgas von dem Energiekonzern beziehen. Ihren Reststrombedarf können sie mit Ökostrom von E.ON decken. „Jetzt können wir auch den Kunden eine Lösung zur Eigenstromerzeugung anbieten, die kein sonniges Dach ihr Eigen nennen. Damit folgt die Investition bei Elcore unserem Anspruch, die Energiewelt von morgen sauber, effizient und innovativ zu gestalten“, kommentiert Philipp Ulbrich, Head of Scouting & Co-Investments bei E.ON, in einer Unternehmensmitteilung.

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