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Kinross Gold: Wie steht es um den Minenbetreiber (Teil 4)

Lieber Leser,

wir schauen uns in dieser Artikelreihe einige wichtige Faktoren für den Goldminenbetreiber Kinross Gold an. Dabei fokussieren wir uns zu Beginn auf die fundamentalen Aspekte und gehen zum Ende hin auf die technische Entwicklung im Kurs der Aktie ein. Zum Schluss ziehen wir ein kurzes Fazit.

Technische Kursentwicklung

Im vergangenen Jahr hat die Aktie von Kinross Gold zwischenzeitig 335 % an Wertgewinn verzeichnen können. Seitdem ist die Aktie um ca. 42 % gefallen. Auf dem Weg nach unten wurde erneut der 100-Wochendurchschnitt sowie der 200-Wochendurcschnitt angepeilt. Sofern diese beiden Widerstände weiterhin unterstützend wirken können, zeigt der Trend nach oben. Kurse unter 2,80 US-Dollar je Aktie, dürften diesen Trend jedoch in Frage stellen. AB da erhöht sich das Abwärtspotential deutlich.

Fazit der Analyse

Wir haben uns in dieser Artikelreihe einige Fakten zum Minenbetreiber Kinross Gold angeschaut und wollen daraus eine zusammenfassende Tendenz für das laufende Jahr erstellen. Die fundamentale Lage des Unternehmens ist gemischt. Während die Produktion in 2016 deutlich gestiegen ist, so sind dafür Zukäufe von Minen verantwortlich. In 2017 soll die Produktion etwas geringer ausfallen als in 2016. Die Kosten sollen sich aller Voraussicht nach kaum verändern. Das ist ebenfalls weniger positiv, nachdem diese in 2016 gestiegen waren. Zudem ist die Produktion von Kinross Gold erhöhten geopolitischen Risiken ausgesetzt. Positiv hingegen ist die geringe Verschuldung im Vergleich zu den großen Peers, was die Anfälligkeit auf den Goldpreis etwas geringer erscheinen lässt und die laufenden Projekte bei der Umsetzung unterstützt. Die Bewertung mittels EV-to-EBITDA fällt sehr niedrig mit 4,8 aus. Die Tendenz der Analysten zur Bewertung „Neutral“ ist unserer Meinung nach berechtigt, vor allem unter Berücksichtigung der längerfristigen Erwartungen. Technisch bleibt die Aktie, nach der Erholung im vergangenen Jahr angeschlagen, befindet sich aber immer noch oberhalb der wichtigen langfristigen Durchschnitte (100,200).

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