Erich von Däniken ist tot. Er starb nach kurzer Krankheit mit 90 Jahren in der Schweiz. Er war überzeugt davon, dass Außerirdische wieder zur Erde kommen werden: "Sie haben es versprochen". Für Unvorbereitete wird es ein Schock sein - ein Götterschock.
Außerirdische hätten die Erde besucht und bleibende Spuren hinterlassen - diese Theorie verbreitete der Schweizer Erich von Däniken seit den 1960er-Jahren in zahlreichen Büchern. Nun ist er mit 90 Jahren gestorben.
Erich von Däniken hatte vor allem eine Botschaft an seine zig Millionen Leserinnen und Leser in aller Welt. Sie lautete: Aliens hätten vor langer Zeit einmal die Erde besucht und bleibende prägende Spuren hinterlassen.
Und von Däniken war überzeugt: Die Außerirdischen würden bald wiederkommen. "Es werden schöne Begegnungen werden", prophezeite er 2018 in der Boulevardzeitung Blick.
Jahrzehntelang versuchte von Däniken seine umstrittenen Alien-Thesen zu belegen - in Bestsellern, von denen er an die 70 Millionen Exemplare verkaufte, übersetzt in über 30 Sprachen. "Erinnerungen an die Zukunft" hieß 1968 sein erstes Buch. Es war der erste große Erfolg für den Schweizer, der am 14. April 1935 im Kanton Aargau zur Welt kam.
Erich von Däniken ist nicht nur davon überzeugt, sondern er „weiß“, dass die Außerirdischen schon in Kürze wieder die Erde besuchen.
Der in Berlin erscheinenden Sonntagszeitung „Welt am Sonntag“ (19. August 2012) sagte er: „Es kommt kein Heilsbringer irgendeiner Religion. Es kommen ganz einfach Außerirdische. Wie sie es versprochen haben.“
Zudem glaubte er, dass Außerirdische die Erde bereits besucht haben. „Mit einigen Menschen haben sie sich intensiv unterhalten, ein paar andere haben sogar ihre Sprache gelernt und beim Abschied haben die Außerirdischen gesagt: Wir kommen wieder. Und das wanderte dann in die religiöse Literatur."
Dass sie kommen ist für den Zukunftsforscher keine Frage. „Sie haben in vielen Gegenden der Welt Zeichen gesetzt, bzw. durch den Menschen setzen lassen.
Der Termin steht auch schon fest: am 23.12.2012 – allerdings gebe es ein Problem bei der Feststellung, wann 2012 genau beginne, da niemand exakt sagen könne, wann Jesus geboren wurde und damit unsere Zeitrechnung begann.
Deshalb müsse man bei der Niederkunft der Außerirdischen ein Toleranzrahmen von 20 Jahren einkalkulieren.
Riesige Bauwerke, Zeichnungen in der Landschaft (Linien von Nacza, Peru), gigantische Betonblöcke bei den Mayas mit korrekter Darstellung unseres Sonnensystem inklusive Pluto (der erst vor 70 Jahren entdeckt wurde) – das alles sind stumme Zeugen, die vor Tausenden von Jahren von den damaligen Menschen auf Anweisung der Außerirdischen angelegt wurden. Dies alles hatte nur einen Sinn: Zu zeigen, dass sie da waren und dass sie wiederkommen.
Als Beispiel für einen früheren Besuch von Außerirdischen sieht Dänike auch die Grabplatte von Palenque, ein riesiger Monolith der Mayas im heutigen Mexiko. Dort sind in Stein Bilder eines Astronauten und einer Rakete eingemeißelt.
Weitere Indizien für die Existenz von Außerirdischen sieht Däniken im Ursprung der Religionen, welche stets von Göttern berichten, welche die Erde in grauer Vorzeit besuchten.
Was wollten die Außeridischen? Sie wollten Intelligenz sähen, so Däniken. Die Außerirdischen hätten uns ausgewählt, um mit einer gezielten Mutation den Menschen „intelligent“ zu machen und ihn so von anderen Tieren zu unterscheiden.
Der Zukunftsforscher: Viele Religionen warten bereits auf die Wiederkunft ihrer Götter – auch hier könne man ganz klar den „Wiederkunftsgedanken“ erkennen. Schon die Inkas hätten auf „den Sohn der Sonne“ gewartet.
Doch diese Religionen liegen alle falsch, so Däniken – weil nicht irgendein religiös geprägter Gott wieder kommen wird, sondern eigentlich die Außerirdischen gemeint sind.
Wenn die Außerirdischen dann kommen, gibt es einen „Götterschock“ - für die meisten Menschen bricht dann eine Welt zusammen. Däniken prognostiziert ernsthafte Probleme in der Politik, in der Philosophie und der Wissenschaft. Insbesondere religiös geprägte Menschen dürften von der Ankunft der Außeriridischen schockiert sein, weil es eben nicht „ihr Gott sei“, der da komme.
Die Ankunft der Außerirdischen hat für die Welt auch etwas Gutes, weil sie kommen, um uns helfen, prognostiziert Däniken: „Es ist der jüngste geistige Tag für die Menschheit“. Doch Positives wird nur jenen zuteil, die auch vorbereitet sind und offen für die Neuankömmlinge. Für die Anhänger starrer Religionen bedeutet die Ankunft der Außerirdischen allerdings eine Katastrophe. Sie dürften an der „neuen Realität“ zugrunde gehen.
Erich von Däniken im Gespräch mit Michael Mross



